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Wir sind Mitglied im
Niedersächsischen
LandFrauenverband |
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zuletzt
aktualisiert
am
19.02.2012 |

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Unsere Aktivitäten 2011/2012
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| "Das ewig schlechte Gewissen der Frauen" oder
"Warum sollte man immer ein Essstäbchen in der Tasche haben?" |
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Wie schon in den vergangenen Jahren, trafen sich die Berger LandFrauen zum Jahresbeginn im
"Gasthaus Niedersachsen" in Eversen, um sich bei einem leckeren Frühstück auszutauschen, Neues aus dem Vereinsleben zu
erfahren und natürlich wieder einen interessanten Vortrag zu hören. Dieses Mal "Das ewig schlechte Gewissen der Frauen"
- ein Thema, das sicherlich viele Frauen betrifft und daher auch von den Berger LandFrauen mit Spannung erwartet wurde.
Dass der Vortrag etwas Besonderes sein würde, konnte man schon erahnen, als die Dipl.-Pädagogin für Erwachsenenbildung,
Frau Maike Carls, einen rotkarierten Trolly öffnete und neben Handpuppen, rosa Brillen und vielen anderen Utensilien
auch ein Essstäbchen auspackte. Als sie sich dann noch als blonde Ostfriesin, über 50, in den Wechseljahren und
Quastenflosserin (aussterbende Spezies, weil seit 30 Jahren mit demselben Mann verheiratet) vorstellte, war klar, es
würde trotz des sehr ernsten Themas doch nicht an Humor fehlen. Ein schlechtes Gewissen - für viele Frauen ein ständiger Begleiter. Das Wörtchen "nein" scheint aus dem Wortschatz
verschwunden zu sein und die Bemühungen, es alle recht zu machen und viel zu kritisch mit sich selbst zu sein, lassen
schnell vergessen, dass solch eine Last auch krank machen kann - und meistens verlernen wir zuerst das Lachen. Jetzt,
so Frau Carls, sollte spätestens das Essstäbchen zum Einsatz kommen. Zwischen die Zähne geklemmt, zieht es automatisch
die Mundwinkel hoch und das Gehirn bekommt das Signal: ich lache, alles wird schöner. Und da schon ein Lächeln
bekanntlich die innere Einstellung verändert, ist das der erste Schritt, auch wieder freundlicher zu sich selbst
zu sein. Der Aufforderung, dieses einfach mal mit der auf dem Tisch liegenden Gabel auszuprobieren, kamen alle nach
und es wurde herzlich gelacht. |
| Dazu gehört natürlich etwas Mut, aber |
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| Lachen steckt bekanntlich immer an. |
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| Sicherlich kann nicht jede schwierige Situation im Leben so gemeistert werden, aber wir sollten nicht versäumen, uns
immer wieder die Chance zu geben, unsere Fröhlichkeit wiederzubekommen. Den Mut, im Stau mal eine rote Nase aufzusetzen
oder mit einer rosa Brille durch die Straßen zu gehen, hat sicherlich nicht jeder, aber es machen ja auch schon die
kleinen Dinge: Ein Kompliment annehmen und sich darüber freuen, Humor entwickeln und vor allem zu sagen: "Ich mag mich."
Frau Carls verstand es, die Ursachen und Auswirkungen "des ewig schlechten Gewissens" nicht nur wissenschaftlich
untermauert vorzutragen, sondern auch mit vielen lebensnahen Anekdoten und witzigen Randbemerkungen unterhaltsam
rüberzubringen. Die Berger LandFrauen haben an diesem Vormittag viel gelacht und sicherlich hat sich die eine oder
andere in den Beispielen auch wiedergefunden. Was sollte also dagegen sprechen, wenn man neben Lippenstift und Puderdose
zukünftig auch immer ein "Lachstäbchen" parat hat. |
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"Sturm über dem Abendland" - Arabische Länder im Aufbruch
Am 10. Januar 2012 war Frau Dr. Gundula Krüger, Islam- und Religionswissenschaftlerin, zu diesem Thema
als Referentin bei den LandFrauen Bergen und Umgegend geladen. Seit über einem Jahr begleiten uns die Berichte und Bilder
dieser Revolution in den Medien und sind irgendwie schon Alltag geworden. Frau Dr. Krüger verstand es, den Zuhörerinnen
anhand der Vorgänge in Tunesien, Ägypten, Syrien, Jemen und Libyen die sozial-ökonomischen Hintergründe dieses Kampfes
der Araber für eine neue, gerechtere und demokratische Gesellschaft zu vermitteln.
Es ist natürlich klar, dass an einem Nachmittag die Probleme in diesen Ländern nur kurz angerissen werden können, aber man
spürte während der Ausführungen von Frau Krüger das enorme Interesse der Berger LandFrauen, mehr darüber zu erfahren,
um besser zu verstehen, was zum "Arabischen Frühling" geführt hat und welche Auswirkungen er haben könnte oder schon hat.
Der rege Gedankenaustausch nach dem Vortrag von Frau Dr. Krüger zeigte mal wieder: LandFrauen sind vielseitig interessiert
und es ist für sie selbstverständlich, "über den Tellerrand zu schauen" und sich zu informieren.
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Weihnachtsfeiern bei den Berger LandFrauen - immer eine besondere Veranstaltung - so auch
am 14. Dezember 2011. Dieses Jahr hatten die Ortsgruppen Nindorf und Widdernhausen die Bewirtung übernommen.
Ein weihnachtlich geschmücktes Stadthaus und viele leckere Torten luden zu einem stimmungsvollen Nachmittag ein.
Es wurden Weihnachtslieder gesungen und kleine Geschichten vorgetragen. Der Höhepunkt aber was das Krippenspiel des
Kinderchors der St. Lamberti Kirche unter der Leitung von Frau Morgenroth. Es war ein Freude zu sehen, wie
unbeschwert die Kinder sich auf der Bühne bewegten und besonders die "kleine Maria" rührte die Herzen.
Eine solch schöne Feier lässt einen zur Ruhe kommen und die Hektik der Weihnachtsvorbereitungen vergessen.
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musica via - Weihnachtskonzert am 2. Dezember 2011 in der Glocke in Bremen
"Musik ist die Sprache der Engel" (Thomas Carlyle)
Der Besuch des "Festlichen Weihnachtskonzertes" von musica viva in der Glocke in Bremen - ein Höhepunkt in der
Adventszeit - darüber waren sich die Berger LandFrauen auch in diesem Jahr wieder einig. Eingebunden in das vom - ja
man kann ruhig sagen - charismatischen Dirigenten Nicolas Hrudnik vorgelesene etwas andere Weihnachtsmärchen "Der
selbstsüchtige Riese" von Osca Wilde verstand es das Orchester mit Chor und fantastischen Solisten, uns mit
traditioneller Weihnachtsmusik und Arrangements bekannter Weihnachtslieder weihnachtlich einzustimmen.
Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt rund um Rathaus und Dom, durch Böttchergasse und Schnorrviertel rundeten das
Programm noch ab.
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Berger Weihnachtsmarkt am 26. und 27.12.2011
Weihnachtliche Stimmung hatte Frau Dralle bereits am 23.11.2011 in ihrem Tagesseminar "Lichtersträuße und Adventskränze
binden" im Dorfgemeinschaftshaus in Belsen verbreitet. So war es auch kein Wunder, dass die Berger LandFrauen auf dem
diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder mit viel Freude dabei waren, um mit dem Erlös aus dem Verkauf von Keksen und Glühwein
dazu beizutragen, soziale Projekte mit einer Spende zu unterstützen. Am Sonntag allerdings hielt das schlechte Wetter
viele Menschen davon ab, den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Aber das tat, wie man auf dem Foto sieht, der Stimmung keinen
Abbruch. Vielen Dank an alle "Keksbäckerinnen" und Helferinnen, die in jedem Jahr wieder dazu beitragen, dass wir immer
wieder mit unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein können.
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Celle - einmal anders -
Am 10. 11.2011 trafen sich die LandFrauen Bergen und Umgegend im Gasthaus Dralle in Bergen um mehr über ihre Kreisstadt
Celle zu erfahren, allerdings über ein Celle aus vergangenen Tagen. Und sie staunten nicht schlecht. Herr Meißner aus Wienhausenn
zeigte anhand von Fotos und erzählte mit der dazugehörenden Zeitgeschichte anschaulich, wie die schöne Fachwerkstadt sich
im Laufe der Jahre verändert hat - und das nicht immer zu ihrem Vorteil. Einige Bausünden sind leider nicht mehr rückgängig
zu machen. Allerdings war auch zu sehen, dass der größte Teil der schönen alten Gebäude, Gärten und kleinen winkligen Gassen
immer noch - zumindest in der Altstadt - überwiegen. Dieser Vortrag hat bei den Zuhörerinnen auf jeden Fall die Neugier
geweckt, sich beim nächsten Einkaufsbummel in Celle die schönen alten Häuser mal wieder genauer zu betrachten
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"Hilfe, Oma ist tot, die Kinder sind aus dem Haus und mein Mann ist in Rente"
(Präventions)-Kabarett mit ernstem Hintergrund - 160 LandFrauen aus Bergen und Umgegend waren am 12. Oktober 2011 ins
Stadthaus Bergen gekommen, um zu sehen und zu hören, was Annemarie von Gradowski aus Berlin zu diesem Thema zu sagen hat.
Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Marianne Kohrs und einem kleinen Imbiss - eine leckere Kürbissuppe mit Brot -
verfolgten die Zuhörerinnen amüsiert, aber auch zuweilen nachdenklich, wie Annemarie ihrer Schwester am Telefon, aber
auch immer im humorvollen Dialog mit dem Publikum, über die Höhen und Tiefen mit ihrem "Hein" berichtet. Der ist seit
einem Jahr Rentner, und zwar einer von der Sorte "Wie bist du nur all die Jahre ohne meine guten Ratschläge und Ideen
ausgekommen?" Diese kabarettistische Einleitung stellte sicherlich den "Mann zu Haus" etwas überspitzt dar, untermalte
aber anschaulich den anschließenden Vortrag über die Problematik, die oftmals mit dem Berufsausstieg einhergeht. Nicht
selten stellt dieser neue Lebensabschnitt die Beziehung von Paaren auf eine harte Probe. Rücksichtnahme von beiden
Seiten, Gespräche über Wünsche und Vorstellungen für die neue Gemeinsamkeit sind wichtig, damit die Partnerschaft
stressfrei und harmonisch bleibt. Frau von Gradowski hatte so manch nützlichen Tipp für den Umgang "mit dem Mann zu Haus"
und die rechtzeitige Vorbereitung darauf. Es gab viel Applaus - der Abend hatte sich wirklich gelohnt. Und eigentlich sollte
man doch dankbar sein, wenn man auch den letzten Lebensabschnitt gemeinsam mit seinem Partner verbringen darf, denn
wie heißt es doch so schön: "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne."
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Es wurde konzentriert gearbeitet. |
Milchmix mit Himbeeren war der Hit. |
Man sieht es ihnen an, allen kleinen Köchinnen und Köchen hat es viel Spaß gemacht. |
Leckeres aus Obst und Gemüse
war ein Motto der diesjährigen Ferienpassaktion der Stadt Bergen und wurde organisiert vom Landfrauenverein Bergen und
Umgegend. In diesem Jahr fand das Kochen in Sülze statt und 13 Mädchen und 12 Jungen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren hatten sich
angemeldet, um gemeinsam mit Landfrauen der Ortsgruppe Sülze und einem "Landmann" zu kochen und zu backen. In Gruppen
wurde in vier verschiedenen Küchen geschnippelt, gebrutzelt, gerührt und gebacken. Ob Tomaten-Crostini, Kartoffelsuppe,
Gemüsestifte mit Kräuterdip, Kartoffeln vom Blech oder Erdbeer-Milch-Mix, Quarkspeise und Muffins - die Kinder lernten,
aus frischen Produkten Leckeres zuzubereiten. Auch wenn mancher von ihnen beim Zwiebelschneiden weinen musste und sogar
ein Pflaster gebraucht wurde, allen machte es viel Spaß und sie waren mit Eifer bei der Sache. Der Umgang mit dem
Messer oder dem Rührlöffel war nicht immer ganz einfach, aber alles klappte prima und einige Kinder sagten: "Das
können wir zuhause auch mal für Mama und Papa kochen."
Während die einen noch kochten, fertigten die anderen schon schöne Blumengestecke und falteten Servietten für die
Tischdekoration. Außerdem hatte jeder ein Glas mit Sahne bekommen; dieses wurde dann solange geschüttelt, bis daraus
Butter wurde. Die Kinder staunten nicht schlecht - damit würde das Frühstück am nächsten Morgen sicherlich noch besser
schmecken. Nachdem alle Gerichte zubereitet waren, traf man sich im Garten einer Landfrau gemeinsam zum Essen.
Die Tische wurden gedeckt und nun waren alle gespannt, was die fleißigen Köchinnen und Köche servieren würden. Und
das war einfach lecker! Der absolute Renner war dann der Erdbeer-Milch-Mix und die Quarkspeise mit Himbeeren.
Als der Nachmittag zu Ende war, waren sich alle einig: Es ist eigentlich ganz einfach, aus frischen Produkten Leckeres
zubereiten und wenn dann noch - wie an diesem Tag - die Sonne scheint und man gemeinsam im Garten essen kann, macht es
doppelt so viel Spaß.
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"Auf den Spuren des Landarztes" fuhren 45 Berger LandFrauen in der letzten Juliwoche nach
Schleswig-Holstein an die Schlei. Entgegen aller Wetterprognosen erlebten sie dort vier sonnige Tage, begleitet von
einer Gästeführerin aus der Region. Angekommen in Schleswig fand eine Führung durch die alte Fischersiedlung "Am Holm"
statt. Dort begeisterten vor allem die wunderschönen Haustüren sowie die alten Rosenstöcke und die Stockrosen vor den
alten Fischerhäusern. Der Besuch des originalgetreuen Nachbaus des Mitte des 17. Jahrhunderts erbauten begehbaren
Gottorfer Globus sowie Führung durch den Barockgarten schlossen den ersten Tag ab, bevor es dann zur Unterkunft,
einem Hotel am Großen Wittensee ging.
Am nächsten Tag wurde eine große Aalräucherei in Kappeln besichtigt. Es war schon interessant zu sehen, wie aus
"rohem Fisch" eine leckere geräucherte Spezialität wird; diese wurde dann auch gleich an Ort und Stelle probiert.
Eine Schifffahrt auf der Schlei zeigte die Landschaft zwischen Schleswig und Kappeln dann von ihrer schönsten Seite. Der
absolute Höhepunkt an diesem Tag war allerdings eine Führung auf dem Holländerhof von Gretschen Bartel in Wagersrott mit
dem wunderschönen Rosen- und Staudengarten sowie "Hinnerksens Kräutergarten". Lohnend auch ein Gang durch das kleine Heimatmuseum mit
seiner volkskundlichen Sammlung. Mit ihrem Witz, ihrem Charme und den "Döntjes" drum herum machte die "wahre Kräuterfee"
den Aufenthalt auf ihrem Hof zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Am dritten Tag der Reise ging die Busfahrt durch die hügelige Landschaft von Schwansen. Auf dem Weg nach Eckernförde wurde
das Gut Ludwigsburg besucht. Neben Landwirtschaft und Pferdezucht gibt es dort einen Hofladen und ein Hofcafé. Herr Carl,
der jetzige Besitzer des Anwesens, führte durch die Räumlichkeiten des Gutes. Einige davon können heute u. a. für Konzerte
gemietet oder auch als Standesamt genutzt werden. Nach dem Besuch dieses unter Denkmalschutz gestellten Anwesens waren sich
allerdings alle einig: "Gut, dass wir nur eine kleine Wohnung oder ein kleines Haus mit Garten haben." Und dann ging es
nach Eckernförde. Bei strahlendem Sonnenschein entspannten sich einige Strand, andere verspeisten am Hafen ein leckeres
Fischbrötchen oder genossen einen lecken Eisbecher. Außerdem laden malerische enge Gassen mit liebevoll restaurierten
alten Häusern in der Stadt an der Eckernförder Bucht zum Flanieren ein.
Viel zu schnell kam der letzte Tag der Reise. Wieder ging es Richtung Schleswig zum Besuch der rekonstruierten Winkinger
Häuser Haithabu mit Museum. Der Mythos vom Raufbold mit Wikingerhelm wurde schnell revidiert. Hier standen handwerkliche
Produktion und Warenaustausch an erster Stelle, was archäologische Funde nachgewiesen haben.
Es war eine wirklich tolle Fahrt; die Schlei mit ihren schönen Städten und kleinen Dörfern ist immer eine Reise wert. Nicht
zu vergessen natürlich die netten Abende mit Kartenspielen und oder nur einem Klönschnack unter LandFrauen.
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Der "Hochzeitsumzug von Anno ..." war mal wieder ein voller Erfolg. Fast 40 Landfrauen aus Bergen und
Umgegend bildeten elegant gekleidete Paare aus vergangener Zeit, und besonders die Hüte der Damen waren ein
Hingucker für die vielen Zuschauer des Umzugs anlässlich des Bergen-Treffens am 4. Juli 2011.
Ein besonderes Dankeschön auf diesem Weg an alle Landfrauen, die Bekleidung und Hüte gut verwahren und
immer wieder zur Verfügung stellen.
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Das Gesicht "Landkarte des Lebens"
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Marc Grewohl, Heilpraktiker, mit Schwerpunkt psychologische Gesichtsdiagnostik, brachte uns kompetent -
aber auch immer wieder humorvoll - die Psycho-Physiognomik, eine von Carl Huter (1861-1912) beschriebene und bis heute
differenziert und weiterentwickelte Körper-, Gesichts- und Seelensprache des Menschen näher. Schon Goethe sagte:
"Das Innere eines Menschen offenbart sich in seinem Äußeren".
Jeder Mensch ist einmalig in seinen Anlagen und seinem Naturell. Doch nicht immer können wir danach leben und Stress,
Verlust und andere "schwere Bürden" zeigen "ihr Gesicht" - in den Organzonen unseres Gesichts. Die Patho-Physiognomik,
oder auch Antlitzdiagnostik genannt, ist die älteste Diagnoseart der Welt, denn schon früher erkannte man, dass das
Gesicht der Spiegel der Gesundheit ist. Ausdruckszonen sind oft schon vor Ausbruch einer Erkrankung zu sehen, aber
auch die Organe sprechen eine deutliche Sprache. Wer kennt sie nicht: "Das schlägt mir auf den Magen!" "Mir kommt
die Galle hoch!" Wir sprechen von einem Organ, meinen aber eigentlich unseren Gemütszustand - der sich nicht nur auf
unserem Gesicht widerspiegelt, sondern oftmals eine Erkrankung auslöst.
Zuletzt stand natürlich eine - auch für LandFrauen - wichtige Frage an. Wie ist das mit unseren Falten im Gesicht?
Aber auch Herr Grewohl bestätigte uns darin: Wenn wir morgens in den Spiegel sehen und eine Falte mehr unser Gesicht
ziert, denken wir einfach "Falten sind Leben!" -
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"Hut-Parade" bei den LandFrauen am 15. März 2011 |
| Was sie unter diesem Veranstaltungsmotto erwartete, darauf waren fast 140 Landfrauen im Stadthaus in Bergen
wirklich sehr gespannt. Die 1. Vorsitzende Marianne Kohrs eröffnete den Abend mit einem
Frühlingsgedicht und begrüßte insbesondere auch Landfrauen aus Hermannsburg und Müden, die der Einladung gerne
gefolgt waren.
Zurückblickend auf den Tag der offenen Tür zum 100-jährigen Bestehen des Rathauses Bergen bedankte sich Frau Kohrs
bei den LandFrauen, die an diesem Tag in der "Kaffeestube" gearbeitet hatten; ein besonderer Dank ging an die
Kuchenbäckerinnen. Der Erlös vom Kaffee- und Kuchenverkauf wird dem Berger Familienbüro für das Kinder-Projekt
"Ferien daheim" gespendet.
Und dann war es endlich soweit: Ein Hauch von Haute Couture wehte durch das Stadthaus, als der Conférencier des
Abends Karin Viebach und ihre vier "behüteten" Freundinnen begrüßte. Mal elegant, mal verspielt, mal als kleine
Kappe oder ausladend wie ein Wagenrad - die Bandbreite der Hutmode aus den letzten hundert Jahren wurde von den
Hut-Liebhaberinnen aus Hannover vorgeführt, als bewegten sie sich auf dem internationalen Laufsteg. Der Spaß an
der Sache war allen anzumerken, aber auch der Stolz, mit dem sie diese Originalhüte aus vergangener Zeit präsentierten.
Und so mancher Kopfschmuck weckte bei den LandFrauen Erinnerungen, wie schick man doch "damals" aussah. Außerdem
fand die auf den Hut abgestimmte Garderobe die Bewunderung der Zuschauerinnen. Ob ein elegantes weißes Wollkostüm
aus den 30iger Jahren mit Polarfuchskragen, das die Besitzerin einst in Nizza trug, oder ein Kleid aus den 30iger
Jahren, zur Verlobung genäht und mit unzähligen Blüten selbst bestickt - zu vielen Modellen gibt es eine ganz
eigene Geschichte. Geschichten wusste auch Frau Viebach in den kleinen Pausen zu erzählen. In Versform humorvoll
vorgetragene Kindheitserinnerungen vom Badetag und Pellkartoffeln mit Zwiebelstippe lösten ein Schmunzeln und
Erinnerungen an die eigene Kindheit bei den Zuhörerinnen aus. Der Höhepunkt des Abends war dann sicherlich das
wertvollste Stück der Hutsammlung: eine Kappe aus Fasanenfedern überzogen mit einem Hauch von Netz - eine Kreation
wie für einen Filmstar gemacht. Und tatsächlich stammt dieser "Hauch von Hut" auch wirklich aus Hollywood, ein
Kapitän hatte den Hut von dort seiner Frau mitgebracht. Zum Ende der Hutparade wurden die Landfrauen dann schon mal
auf die Nachtruhe vorbereitet. Bekleidet mit Nachtmütze und Nachthemd von einst verabschiedeten sich die fünf
"HutFrauen" und so manche "LandFrau" ging mit dem Gedanken nach Haus, vielleicht beim nächsten Einkauf auch einmal
einen Hut zu probieren, nur mal so, man muss ja nicht gleich auf die Rennbahn gehen. |
Patchwork und Quilten
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Der Ursprung stammt aus dem Orient.Wurde die Technik erst benutzt, um klerikale
Gewänder und Wandbehänge zu verzieren, wurden Quilts aus Patchwork später als wärmende Bettdecken
benutzt und gehörten in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts in Amerika zur Aussteuer jeder Frau. Und noch
heute gelten die Quilts der "Amish-People" als besonders schön in ihrer Farbvielfalt. Aber auch die
Bergen LandFrauen können mit dieser Technik wunderschöne Dinge zaubern. Ob eine Decke mit Stern für die
Weihnachtszeit oder die dekorative Tasche für alle Gelegenheiten. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht,
diese tolle Handarbeit bei Bettina Marjehrke zu erlernen und wenn weiterhin Interesse besteht, ist sie
sicherlich bereit, wieder einen Kurs anzubieten. |
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Jahreshauptversammlung am 13. Januar 2011 |
Die Jahreshauptversammlung 2011 der LandFrauen Bergen und Umgegend fand am 13. Januar um 14.20 Uhr im
Gasthaus Bade in Bergen statt. Nachdem die 1. Vorsitzende Marianne Kohrs alle Teilnehmerinnen begrüßt hatte, überreichte
Herr Stouten als Vertreter der holländischen Karnevalsvereinigung De Opvolgers einen Scheck über 400,00 € an Frau Bürgin,
Leiterin des Amublanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes in Bergen. Herr Stouten hatte erfahren, dass Frau Bürgin
als Referentin geladen war und fand den Rahmen für die Übergabe des Schecks sehr passend.
Anni Cornils verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung und Marianne Kohrs gab einen einen kurzen Überblick
über Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Ihr besonderer Dank gilt allen Frauen, die sich im Verein
engagieren und dazu beitragen, dass unser vielfältiges Programm umgesetzt werden kann. Die
Mehrtagesfahrt an die Schlei findet vom 28. bis 31. Juli 2011 statt. Das genaue Fahrtenprogramm wird zeitnah verteilt
werden; dort sind dann auch die genauen Anmeldetermine vermerkt.
Christa Persigehl und Bettina Majehrke verlasen den Kassenbericht; über einen Beamer konnten sich alle ein "sichtbares
Bild" machen. Vielen Dank an beide - das gesamte Kassenwesen ist jetzt PC-mäßig erfasst. Frau Eppmeyer bat um Entlastung
der Kassenführung; als neue Kassenprüferin wurde Jutta Erler gewählt.
Nachdem sich alle mit einer leckeren "Schillerlocke" und einem "Hippenröllchen" gestärkt hatten, warteten wir gespannt
auf den Vortrag von Frau Bürgin. Für alle Zuhörerinnen ein sicherlich nicht ganz einfaches Thema - Hospiz- und
Palliativberatungsdienst. Das bedeutet Begleitung und Beratung für Schwerkranke und ihre Familien und wird geleistet
von einer Gruppe engagierter Ehrenamtlicher, die professionell auf die Begleitung kranker Menschen und ihrer Angehörigen
vorbereitet worden sind. Das heißt in diesem Fall nicht Pflege, sondern Menschen in der letzten Phase ihres Lebens helfen,
dass sie nicht nur in Frieden sterben, sondern ihr Leben bis zuletzt lebenswert gestalten können. Das heißt aber auch,
Hilfe für die Angehörigen, sei es durch Gespräche oder andere Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags.
Herr Bürgin (Pastor i. R.) und Frau Koschellnik, zwei Mitarbeiter des AHPB-Bergen, unterstützen Frau Bürgin bei ihrem
Vortrag und berichteten über das breite Spektrum ihrer Arbeit. Frau Koschellnik ist tätig in der ambulanten
Kinderhospizarbeit, was sicherlich noch eine besondere Herausforderung darstellt. Die Arbeit im ambulanten
Hospiz- und Palliativberatungsdienst ist unfangreich und vielschichtig. Wer sich informieren möchte oder denkt, das
könnte auch was für mich sein, kann unter www.hospizdienst-bergen.de mehr
erfahren oder einfach mal
im Horstweg 45 b
in Bergen vorbeischauen.
Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben geben.
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