Aktueller Rückblick

„Es muss nicht immer Kaviar sein“ – raffinierte Küche mit heimischem Gemüse

 

Für die 35 Berger LandFrauen sollte das „Gemüse-Seminar“ mit Chrischan Benning, Partyspezialist aus Bergen, ein Erlebnis für Augen und Gaumen werden. Nicht nur die über 30 dargebotenen verschiedenen heimischen Gemüsearten erstaunten, sondern besonders die vielen kleinen Gerichte, die Chrischan mit seinem Team zubereitet hatte. Beginnend mit einem Salat aus 11 verschiedenen Wurzelgemüsen, einer leckeren Rote-Beete-Suppe und einem Süßkartoffelrösti war dann der absolute Hit eine Köstlichkeit aus Zuckerrüben. Wohlwissend, dass Chrischan ein sehr experimentierfreudiger Koch ist, war man dann auch sehr gespannt, was er aus dieser „Feldfrucht“ zaubern würde. Die LandFrauen wurden nicht enttäuscht: In Butter gebratene geraspelte Zuckerrüben – ein Genuss mit whow-Effekt.

Doch es wurde nicht nur gegessen. Zu jedem Gemüse der verschiedenen Gerichte wusste Chrischan Interessantes zu erzählen, und so waren es nette Stunden mit anregenden Gesprächen und regem Austausch von Ideen rund um die Zubereitung von heimischem Gemüse.

 „Durch einen schönen Schlaf habe ich meine Seele gerettet“ sagte schon Johann Wolfgang von Goethe.

 

Ein erholsamer Schlaf ist jedoch nicht selbstverständlich. Dr. med. Peter Hannemann,  Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin im AKH Celle, war beim LandFrauen-Verein Bergen zu Gast, um Symptome von Schlafstörungen  und die damit einhergehende Problematik aufzuzeigen. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Schlafapnoe, die in schweren Fällen durch eine Untersuchung in einem Schlaflabor näher betrachtet werden sollte, um Folgeerkrankungen  vorzubeugen.

 

Ein gesunder Schlaf ist wichtig für die Regeneration des Gedächtnisses und des Immunsystems. Ansonsten kann es zu Konzentrationsschwäche und sogar Persönlichkeitsveränderungen kommen.

 

Das ganz „normale Schnarchen“ hat keine Auswirkungen auf unsere Gesundheit, wenn man mal davon absieht, dass einem durch einen schnarchenden Partner „der gesunde Schlaf geraubt werden kann“.

 

„Leichter als du denkst!  - Entertainment mit Nährwert“

 

 

Ein lustige Gesundheits-Show

am 26. Oktober 2017

 

 

Ist es wirklich leicht, sein Wohlfühlgewicht durch Umstellung der Ess- und Bewegungsgewohnheiten zu erreichen, ohne dabei irgendwann frustriert aufzugeben?

Patrick Heizmann – vielen bekannt durch seine RTL-Show „Ich bin dann mal schlank“- sollte den LandFrauen aus Bergen, Hermannsburg, Müden und Celle darauf eine Antwort geben. Das Stadthaus in Bergen war mit 365 Zuhörerinnen (einige Männer hatten sich dazugesellt!) gut gefüllt und alle waren gespannt, welche Tipps und Tricks es gibt, die mit den Jahren vielleicht etwas „kuschelig“ gewordene Figur gesund wieder in Form zu bringen. Das Publikum wurde nicht enttäuscht!

Heizmann verstand es, unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger die Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und Essen mit Genuss zu  aufzuzeigen. Auch die für eine schlankere Figur sinnvolle Reduzierung von Kohlehydraten, die Angst vor Fett  und dass  das Eiweiß der wichtigste Baustein für eine gute Lebensqualität ist, wurden von ihm mit wohl dosierten lustigen und spritzigen Bemerkungen vermittelt, ohne dabei jedoch die Ernsthaftigkeit dieser Thematik aus den Augen zu verlieren.

Gesund und vielleicht auch etwas schlanker zu bleiben, ist für die meisten Menschen ein oft steiniger Weg. Heizmann klärte augenzwinkernd über die häufig auftretende „Naschdemenz“ auf, also die hohe Kalorienzufuhr zwischendurch, meistens in Form von Süßem. Sein Tipp: Alles vor dem „Genuss“ fotografieren und  dann sofort fragen, muss das sein? Wenn ja, bewusst genießen. Zudem helfe „ein perfekter Tag“ in der Woche. Sich an diesem Tag ganz bewusst zu ernähren – ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.

Sport  - laut Heizmann in seinem Programm eine Option, aber kein Muss! Allerdings trüge viel Bewegung natürlich dazu bei, „ den Körper in eine Fettverbrennungsmaschine zu verwandeln“. Der Körper sollte allerdings ausgepowert werden, am besten mit Krafttraining. Der Muskel kenne kein Alter; also eine Sportart für jede Altersgruppe. Ein Fitnessstudio sei dabei nicht erforderlich. Heizmann zeigte auch sogleich einige sehr effektive Übungen, die man  zu Hause dreimal wöchentlich machen sollte. Übrigens müssen Frauen keine Angst vor dem Schwitzen beim Sport haben: „Frauen schwitzen nicht, Frauen glitzern“.

Bei seinem eindringlichen Hinweis viel zu trinken und seine Bemerkung,  hier vor allem  „männliches“  (stilles) Wasser  zu nehmen, hatte er natürlich die Lacher auf seiner Seite. Heizmann bat aber auch nicht zu vergessen, dass stets vorhandenes Wasser nicht für alle Menschen selbstverständlich ist und wir uns immer bewusst machen sollten, das eine Selbstverantwortung für den Körper und die Gesundheit in vielen Ländern gar nicht möglich ist.

Heizmann hat an diesem Abend  seine Ernährungsmethode auf eine amüsante aber immer informative Art und Weise erklärt und aufgezeigt, dass es nicht schwer sein muss, Genuss und Gesundheit zusammenzubringen.

Es war eine sehr unterhaltsame Show mit vielen Tipps zum Mitnehmen!

Um das auch immer vor Augen zu haben, erwarben viele von den Anwesenden dann auch den von Heizmann geschriebenen Ratgeber für eine gesunde Ernährung und ein Kochbuch mit leckeren „gesunden“ Rezepten.

(am 2.11.2017 auch als Artikel in der Celleschen Zeitung veröffentlicht)

 

 

 

Anette Mayer eröffnete die erste Veranstaltung nach unserer Sommerpause am 12. Oktober mit einem Gedicht über ein „Äpfelchen“ und hielt Rückschau über die vielen Aktivitäten der Berger LandFrauen in den Sommermonaten. Neben schönen Reisen waren wir wieder aktiv bei den Ferienpassaktionen dabei, gestalteten das „sinnliche Museum“ und natürlich waren besonders für das Binden der Erntekrone viele Helferinnen erforderlich – danke an alle, die den Verein mit ihrem Engagement unterstützt haben.

 

"Beiß nicht gleich in jeden Apfel"

war dann das Thema von Herrn Jens Türschmann aus Steinhorst. Herr Türschmann ist Hobbypomologe und hatte schon vor Beginn der Veranstaltung gemeinsam mit seiner Frau einen Tisch mit einer Vielzahl verschiedenster Apfelsorten dekoriert. Nicht alle sahen rund und prall aus, was sicherlich beim Einkauf für viele ein Kriterium ist, solche Äpfel nicht in den Einkaufskorb zu legen. Doch gerade bei wieder sehr beliebten alten Apfelsorten muss man schon mal über Rost (liegt an den Genen des Apfels) hinwegsehen - es mindert nicht den guten Geschmack. Wer einen neuen Apfelbaum pflanzen möchte, sollte auf jeden Fall eine Sorte wählen, die gut mit unserem Boden zurechtkommt. Ungeduldig sollte man dabei nicht sein; gut Ding will Weile haben.

Nach dem sehr interessanten Vortrag konnten die ausgelegten Äpfel probiert werden und es stimmte: gerade die nicht so perfekten Äpfel  schmeckten besonders lecker.

 

Binden und Übergabe der Erntekrone

In diesem Jahr war es an uns, die Erntekrone für den Saal des Kreistages in Celle zu binden. Die Vorbereitungen zogen sich über einige Wochen hin, denn Gerste, Weizen, Hafer und Roggen haben verschiedene Reifezeiten und so musste genau abgepasst werden, wann das Korn zu schneiden war. Aber wie immer waren viele Helferinnen zur Stelle und so konnte alles zu seiner Zeit geschnitten, gebunden und zum Trocknen aufgehängt werden.

 

Am 16. August war es dann soweit – das Binden der Erntekrone konnte beginnen.Fast 25 LandFrauen beteiligten sich beim Putzen und Zusammenstellen der Kornbündel. Schönes Wetter, gute Laune, nette Gespräche und zum Schluss eine Tasse Kaffee mit leckerem Butterkuchen – es hat einfach nur Spaß gemacht!

 

Am 29. September war es dann soweit. Den Transport in einem Pferdeanhänger (man beachte die poppige Farbe des Rollwagens!) hatte die Erntekrone gut überstanden, und so konnte sie dann ihren Platz im Kreistagsgebäude einnehmen.

 

Herr Landrat Wiswe und der Landvolk Vorsitzende Herr Mente lobten die Zusammenarbeit mit allen LandFrauen-Vereinen im Kreis Celle. Die Ausrichtung der LandFrauenarbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, nimmt Einfluss auf Politik und Gesellschaft und trägt dazu bei, dass das Leben auf dem Land positiver wahrgenommen wird.