Aktueller Rückblick

Anette Mayer dankt Inge Baltzer (rechts) für ihr langjährige Tätigkeit als Ortsvertrauensfrau von Bleckmar.
Anette Mayer dankt Inge Baltzer (rechts) für ihr langjährige Tätigkeit als Ortsvertrauensfrau von Bleckmar.

Jahreshauptversammlung am 8. April 2019

Die 1. Vorsitzende Anette Mayer eröffnete die Jahreshaupt-versammlung mit einem Rückblick auf die Aktivitäten 2018/2019 und dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Das Protokoll der letzten Jahres-hauptversammlung, der Kassenbericht sowie der Haushaltsplan für das kommende Jahr wurden vorgestellt; es erfolgte die Entlastung des Vorstands.

Besonders erfreulich ist eine Zunahme von Mitgliedern – ein gutes Zeichen! Bei den Ortsvertrauensfrauen steht ein Wechsel an: Inge Baltzer legt nach 12 Jahren ihr Amt als Ortsvertrauensfrau für Bleckmar nieder; Nachfolgerin ist Christine Dageförde.

Mit dem Film „Birnenkuchen und Lavendel“ fand der Abend einen kurzweiligen Ausklang.

 

Ein Frühlingsgruß als Dank an Frau Martens (rechts)
Ein Frühlingsgruß als Dank an Frau Martens (rechts)

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – ein Thema, mit dem sich  jeder von uns schon beschäftigt – dann aber wieder at acta gelegt hat. Wohl wissend, dass beide wichtig sind und für sich und seine Angehörigen im Krankheitsfall vieles erleichtert und rechtliche Hürden gar nicht erst aufkommen lassen.

 

Die Notarin Frau Gabriele Martens zeigte und kompetent und verständlich auf, warum diese Vollmachten wo wichtig sind und in welcher Form sie aufgesetzt sein sollten. Nach ihren Ausführungen stand Frau Martens für Fragen zur Verfügung; die Möglichkeit wurde reichlich genutzt.

 

Würzig und gesund durchs Jahr

 

 

 

Viola Vierk, Inhaberin von Spicy‘s Gewürzmuseum, und der Schauspieler Tobias Brüning (in der Rolle des Apothekers Prof. Dr. Dagobert Dill)  nahmen uns am 28. Februar mit in die Welt der Gewürze und Kräuter. Dass das  Experimentieren mit Gewürzen nicht nur Spaß macht sondern diese zudem positive Wirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Seele haben war schon unseren Vorfahren bekannt.  Frau Vierk und der „Professor“  weckten auf ihrer unterhaltsamen Reise  zu den Ursprüngen der Gewürze unsere Neugier auf ein gut gewürztes Leben, sodass am Ende der Veranstaltung  reichlich „neue“ Gewürze gekauft wurden.

 

 

Kann man eigentlich lernen glücklich zu sein?

Das wollten über 100 Berger LandFrauen bei ihrem alljährlichen gemeinsamen Frühstück im Gasthaus Niedersachsen in Eversen von der „Glückslehrerin“ Martina Belling erfahren. In Seminaren und Vorträgen gibt sie Hilfe und Anregungen, wie man seine persönlichen Glücks-momente im Leben finden kann. Glück bedeutet für jeden etwas anderes. Wie und wo finde ich es und was  muss ich dafür tun? Frau Belling nahm die LandFrauen auf eine herzerfrischende Art und Weise mit auf den Weg, wie es schon allein durch positivere Sichtweisen des Moments, positivere Wortwahl oder schöne Erinnerungen gelingt, Glücksmomente zu erleben, die wiederum dazu beitragen, dass wir auch schwierige Lebensabschnitte gut überstehen. Das eigene Glück hängt somit zu einem großen Teil von unseren Gedanken ab.  Das erfordert einen festen Willen, Geduld und Selbstliebe. Um Glückmomente und schöne Gedanken nicht zu vergessen hat sie ein Tipp: „Schreiben Sie sie auf einen Zettel mit Datum, geben sie diese kleinen Erinnerungen in ein Glas und öffnen sie es am Ende des Jahres. Sie werden sich wundern, wieviel schöne und aufregende Glückmomente es für sie gab.“  

 

 

 

Zu guter Letzt setzte sie sich augenzwinkernd eine „red nose“ auf: „Die ist immer der Hit, wenn unsere Mitmenschen mal so richtig miesepetrig dreinschauen.“ 

Es war ein lebendiger Vortrag mit lebensnahen Beispielen, wie man den trüben Gedanken ein „Schnäppchen“  schlägt, um dem Glück „auf dem Sprünge zu helfen“.

 

 

Die erste Veranstaltung am 15. Januar 2019 war gut besucht, wenn es heute auch nicht mehr selbstverständlich ist, dass man als „LandFrau“ die plattdeutsche Sprache versteht oder sogar noch spricht.

 

Manfred Siekmann aus Beckedorf, pensionierter Finanzbeamter und leidenschaftlicher „Plattschnacker“, las zur Freude aller Zuhörinnen gut gelaunt und vor allem in der Ausdrucksweise unserer Region plattdeutsche Geschichten vor. 

 

Und wie selbstverständlich unterhielt man sich an vielen Tischen wieder auf Plattdeutsch;  einige dann auch mit dem Vorsatz, dies auch weiterhin zu tun. Es wäre schön, wenn die LandFrauen auch so dazu beitragen würden, dass diese schöne Sprache nicht verloren geht!