Aktueller Rückblick

Am 17. April 2018 fand um Gasthaus Dralle die Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins

 Bergen und Umgegend statt.  Nachdem die Tagesordnung „abgearbeitet“ war, ließ die 1. Vorsitzende Anette Mayer das Programmjahr 2017/18 Revue passieren. Es war wieder ein Jahr mit vielen interessanten Vorträgen und Seminaren, schönen Fahrten und Kulturveranstaltungen sowie natürlichvielen Aktivitäten, in denen die Berger LandFrauen sich zahlreich und mit viel Engagement eingebracht haben wie das Binden der Erntekrone für den Kreistagssaal, Ferienpassaktionen und die Gestaltung eines Abends beim „sinnlichen Museum“, um hier nur einige zu nennen.

Besonders erfreulich  verlief das Jahr 2017 auch durch den Zuwachs von 38 neuen Mitgliedern.

Nach einem kleinen Ausblick auf das Jahr 2018 wies Frau Mayer besonders auf ein Seminarin September hin:  „Trittsicher durchs Leben“.

Wer Interesse an diesem Seminar hat, melde sich bitte zeitnah bei Anette Mayer. Und wer eine Nachbarin oder Freundin hat, für die ein solcher Kurs auch etwas wäre – bitte gern mitbringen.

 

Als Referent war an diesem Abend Herr Bernd Mill, Leiter der Jugendfreizeitstätte „Bergwerk“ in Bergen mit der Außenstelle „Aspik“ in Sülze,  gekommen.

Herr Mill berichtete mit viel „Herzblut“ über seine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen; wobei Nationalität oder Glauben keine Rolle spielen.  Gruppenarbeit steht natürlich im Vordergrund, aber auch Schach oder Angeln (diesen in Kooperation mit ortsansässigen Vereinen) werden angeboten.

Gerade auch durch die  Zusammenarbeit mit Vereinen haben die Mitarbeiter der Jugendfreizeitstätte die Möglichkeit,  ihre Arbeit  nach außen zu tragen und das  Interesse daran zu wecken.

Wer also mal sehen möchte, was im „Bergwerk“ so los ist: www.bergwerk-bergen.de/

 

 

90jähriges Vereinsjubiläum

 

„atemlose“ LandFrauen, leckeres Essen und schwungvolle Musik mit den  Dresdner Salondamen.

 

Kreisvorsitzende Ilsedore Heidmann bedankt sich bei der 1. Vorsitzenden Anette Mayer

- stellvertretend für alle Berger LandFrauen - für die geleistete Vereinsarbeit und das Engagement

in regionalen und überregionalen Projekten des Nds. LandFrauenverbandes

    

 

Sie war schon etwas Besonderes, unsere Jubiläumsfeier zum 90jährigen Bestehen des LandFrauenvereins Bergen und Umgegend am 8. März 2018 im Stadthaus Bergen.

Schon im Eingangsbereich konnte man sich anhand einer umfangreichen Fotogalerie über die Anfangszeit des Vereins und die vielen Aktivitäten, Bildungsangebote und Fahrten informieren. Der frühlingshaft-festlich dekorierte Saal des Stadthauses wirkte sehr einladend; man konnte also gespannt sein, was der Abend mit einem leckeren Essen und der musikalischen Untermalung durch die Dresdner Salondamen bringen würde.

Der Einladung zur Jubiläumsfeier waren 210 Berger LandFrauen sowie die Bezirksvorsitzende des Nds. LandFrauenverbands Dörte Stellmacher, die Kreisvorsitzende Ilsedore Heidmann und Sabine Dralle von der Landwirtschaftskammer Lüneburg gefolgt. Die Vorstände der Nachbarvereine Müden und Hermannsburg, Karin Hilmer, Monika Kohlmeyer und Hildegard Peters, mit denen schon des Öfteren Veranstaltungen gemeinsam durchgeführt wurden, waren selbstverständlich auch dabei. Einen besonderen Gruß richtete die 1. Vorsitzende Anette Mayer an ihre Vorgängerinnen Waltraut Wrogemann, Elsa Buhr und Marianne Kohrs, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement den LandFrauenverein Bergen in den Jahren ihrer Amtszeit maßgeblich mitgeprägt haben. Auch der Vorsitzende des Landvolkverbands Bergen, Jan-Hendrik Hohls, der Vorsitzende des Landvolkverbands Sülze-Eversen, Walter Otte sowie Tristan Majehrke von der Landjugend Bergen waren gekommen; gerade mit diesen Verbänden arbeiten die LandFrauen in Projekten wie „Tag des offenen Hofes“ und „Transparenz schaffen“ seit Jahren eng zusammen.

90 Jahre LandFrauen Bergen und Umgegend: Im Januar 1928 von 28 BergerFrauen als landwirtschaftlicher Hausfrauenverein gegründet -  ist der Verein einer der ältesten LandFrauenvereine im Kreis Celle. Die Mitgliederzahl wuchs stetig und zz. gehören 320 Frauen dem Verein an. Wichtige Ziele waren damals wie heute die Aus- und Weiterbildung sowie die Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Frauen auf dem Lande. Einfallsreich und kreativ, engagiert und aktiv, modern und zukunftsorientiert und die Tradition pflegend – so schilderte Anette Mayer die Berger LandFrauen. Ihre Aktivitäten bringen die Dörfer in Schwung, halten sie lebendig und machen das Leben auf dem Lande attraktiv.

Dörthe Stellmacher und Ilsedore Heidman bedankten sich in ihren Grußworten bei den Berger LandFrauen für die engagierte Vereinsarbeit und wünschten auch weiterhin viel Erfolg.

Viele der Mitglieder hatten im Vorfeld dieses Jubiläums mitgewirkt; so war u.a. spontan ein kleiner Chor gebildet worden mit der Idee:  eine musikalische Darbietung – aber so, wie die LandFrauen sind: schwungvoll und modern. Was lag da näher, als eine „Atemlos“ LandFrauen-Version zu singen. Mit Unterstützung von Christine Mente und Cord Weseloh an der Gitarre war dies ein gelungener Auftakt des Abends.

Der eigentliche Höhepunkt der Jubiläumsfeier war dann allerdings der Auftritt der „Dresdner Salon Damen“. Ihr Repertoire – Schlager, Chansons und Filmmelodien der 20er bis 50er Jahre unter dem Motto“ Mit Musik geht alles besser“ – überzeugte das Publikum. Der ganz persönliche Stil der fünf Damen, die besondere Interpretation der Lieder und nicht zuletzt der Einsatz verschiedener Instrumente (Klavier, Cello, Kontrabass, Violine, Besen, Klarinette, Saxofon) sowie eine stimmgewaltige Solistin, die auch als Moderatorin eine gute Figur machte, begeisterten das Publikum. Die Mischung aus musikalischer Darbietung und Bühnenshow sowie Musikerinnen, die wechselnde Instrumente virtuos beherrschen, erfreuten die Gäste sichtlich. Die augenzwinkernd textentfremdet dargebotenen Chansons „Auf seinem Konto steht das Komma zu weit links“ und „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Günter eingestellt“ bildeten den Abschluss einer tollen Show, die mit viel Applaus belohnt wurde.

Es war ein rundum gelungener Abend für den LandFrauenverein Bergen und Umgegend.

Anmerkung: Der Text wurde in dieser Form der örtlichen Presse zum

                    Abdruck zugeleitet.

Naturfloristik

mit Anne und Hartmut Bunjes aus Edewecht

Trotz Schneefall und Glatteis hatte das Ehefrau Bunjes sich aufgemacht, um den Berger LandFrauen einfache aber wirkungsvolle Dekoideen für den Frühling zu zeigen.

"Die Natur ist unsere Inspiration" - so Frau Bunjes. Und wirklich, mit einfachen Mitteln aus Natur und Garten und mit Gefäßen, die jeder im Haus hat, den Frühling ins Haus zu holen oder Tischdekorationen für jede Gelegenheit zu fertigen, dazu braucht es nicht viel.

Es war zwar nur ein kleiner aber wirkungsvoller Einblick in die Welt der Naturfloristik, aber wer noch mehr Anregungen möchte, das Ehepaar Bunjes bietet Workshops bei sich zu Hause an www.bunjes-naturfloristik.de

Die Bildergalerie zeigt eine kleine Auswahl, die Frau Bunjes an diesem Abend gefertigt hat.

 

Beim LandFrauenfrühstück am

10. Februar 2018 drehte sich alles um Mode.

 

Frau Margret Emke, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg, hatte viele Tipps und Tricks bereit, wie das Problem „ich habe nichts anzuziehen“ schnell und effektiv behoben werden kann.

„Stil ist Stimmigkeit“ – es ist die Beziehung zwischen einer Person und dem was sie trägt.“ (Giorgio Armani). Diese Stimmigkeit ist allerdings nicht immer leicht zu finden.

Erst einmal sollte man den Kleiderschrank von Sachen befreien, die nicht mehr passen, die man eigentlich kaum getragen hat und die man zu den sogenannten Fehlkäufen rechnen kann. Übrig bleiben sollten nur Kleidungsstücke, die den eigenen Stil unterstreichen und in denen man sich wohlfühlt.

Dass es oftmals nur Kleinigkeiten bedarf, um die positiven Seiten der Figur hervorzuheben, zeigte Frau Emke anhand einiger Beispiele. Ihr Tipp: „Tragen Sie nicht mehr als 9 sichtbare Teile“ ist zudem ohne viel Aufwand umzusetzen und das eine oder andere „Anzieh-Problem“ lässt sich so aus der Welt schaffen.

 

Mein Jahr in Kenia beim Stamm der Massai

Am 22. Januar 2018 war Frau Ines Witthöft aus Wietzendorf zu Gast bei den Berger LandFrauen.

 

 

Ein kleines Dankeschön wird Frau Witthöft von Heike Kothe überreicht.

Kenia  als Urlaubsparadies ist ein Begriff für uns, wohlwissend, dass es auch noch eine andere Seite dieses afrikanischen Landes gibt. Frau Ines Witthöft aus Wietzendorf hat dieses andere Leben kennengelernt. Gleich nach dem Abitur hatte sie sich über eine Organisation für ein Jahr für ein Sozialprojekt in einer Schule in Kenia verpflichtet. Sie wohnte dort in einem kleinen Dorf ca. 20 km von Nairobi entfernt bei einer Gastfamilie vom Stamm der Massai. Die Gastmutter, schon früh verwitwet, und ihre drei erwachsenen  Kinder, zwei  Töchter und ein Sohn, nahmen sie sofort herzlich auf – und nach weiteren Besuchen dort sieht Frau Witthöft sie als ihre zweite Familie. Diese lebt allerdings nicht mehr in einer Lehmshütte, sondern in einem Holzhaus.  Dieser „Komfort“ ist aber nicht mit unserer Wohnsituation zu vergleichen.  Frau Witthöft bezeichnet „ihre Familie“ der gehobenen Mittelschicht von Kenia zugehörig. Die Eltern und die Kinder habe eine Schule besucht und studiert.  Die Schule des Dorfes wurde von ihrer Gastmutter gegründet;  in dieser Schule hat Frau Witthöft dann auch als „Hilfslehrkraft“ gearbeitet und so schnell Einblicke in das Leben der  Kenianer bekommen. Denn obwohl Kenia zu den am weitesten entwickelten Ländern Afrikas gehört, sind die gesellschaftlichen Unterschiede noch immer extrem. 

Bei Festen innerhalb „ihrer“ weit verzweigten Familie war Frau Witthöft sofort integriert;  die herzliche Gastfreundschaft und Unvoreingenommenheit gegenüber ihrer Person und ihrer Hautfarbe   haben mit dazu beigetragen, dass es sie immer wieder in dieses Land zieht. Untermalt von Bildern des alltäglichen Lebens während ihres Aufenthalts dort, aber auch wunderschöne Landschaft- und Tierbilder, die sie während verschiedener Rundreisen aufnehmen konnte, drücken ihre Begeisterung für Land und Leute aus.

Eine ihrer „Schwestern“ in Kenia hat mit ihrem Mann  und vielen Bewohnern eines Dorfes angefangen, ein kleines Krankhaus  zu bauen; inzwischen wird dort auch schon praktiziert.  Dieses Projekt wird von Frau Witthöft  finanziell unterstützt und so bittet sie die anwesenden LandFrauen anstatt Honorar um eine Spende für die dort vorhandene Apotheke.  Dieser Bitte kamen wir gern nach, denn es war wirklich ein interessanter  und informativer Vortrag - das Urlaubsland Kenia mal von einer ganz anderen Seite.

 

Der LandFrauen-Verein Bergen zu Gast bei Frauen der ezidischen Gemeinde

Bergen LandFrauen und Frauen der Gemeinde der Eziden in Bergen trafen sich am ersten Samstag im neuen Jahr zu einem kurdisch/deutschen Frühstück im ezidischen Kulturzentrum.

Mit solch großer Resonanz hatten Frau Anette Meyer, 1. Vorsitzende des LandFrauen-Vereins Bergen und Umgegend, und Frau Bahar Yavsan, Mitglied im Vorstand der Gemeinde der Eziden e.V. Bergen, nicht gerechnet. 80 LandFrauen und über 35 ezidische  Frauen aller Altersgruppen waren gekommen. Ganz bewusst wurde gebeten, sich in gemischten Gruppen an die Tische zu setzen; die richtige Entscheidung. Schon beim ersten Glas Tee kam man ins Gespräch um dann nach der Begrüßung  in angenehm lockerer Atmosphäre die mitgebrachten Leckereien zu genießen. Es war ein Frühstücksbüfett, was man nicht alle Tage sieht.  

 

Wir LandFrauen waren dann natürlich besonders interessiert an den Ausführungen von Frau Bahar Yavsan. Sie berichtete von dem entbehrungsreichen Leben in dem kleinen Dorf in der Südtürkei, aus dem der überwiegende Teil der in Bergen lebenden kurdischen Familien stammt. Zunächst als Gastarbeiter und später auch als Flüchtlinge fanden sie hier eine neue Heimat. Frau Yavsan erklärte die Grundlagen der ezidischen Religion mit ihren Ritualen und Feiertagen sowie die praktizierte Gesellschaftsform des Kastenwesens. Im Kulturforum „Mala Ézidiyan Bergen“ sollen Religion und Kultur der Eziden gepflegt und weitergegeben und das Identitätsbewusstsein gefördert werden.

Im Anschluss des Vortrags hatten wir die Möglichkeit, uns die Räumlichkeiten des Kulturzentrums anzusehen. Fragen, auch solche, die das persönliche Umfeld betreffen,  wurden gerne und intensiv beantwortet.

Auch das Wegräumen der Tische und Stühle und der Abwasch nach der Veranstaltung ging dann Hand in Hand.

Wir haben an diesem Vormittag tolerante, selbstbewusste und fröhliche ezidische Frauen kennengelernt.   Genau wie wir LandFrauen sind sie in ihrem Umfeld aktiv, interessiert und engagiert und versuchen Tradition und Moderne zusammenzubringen.

  

Was spricht also dagegen, sich zukünftig auch mal gemeinsam für das Leben im ländlichen Raum einzusetzen.

 

Der Weihnachtsmarkt in Bergen war  wunderschön und auch der Stand der Berger Landfrauen wurde wie immer stark frequentiert, sodass wir von dem Erlös des Verkaufs von Glühwein und selbstgebackenen Keksen wieder etwas für ortsansässige Vereine und Institutionen spenden wollten. In diesem Jahr konnten  sich die Ausgabestelle der Tafel  in Bergen sowie der Bürgerbus über eine Zuwendung freuen.  

Unsere 1. Vorsitzende Anette Mayer und die Kassenwartin Bettina Majehrke übergaben  gemeinsam mit  einigen Vorstandsmitgliedern zwei  Schecks  über je 300 Euro, den Frau Jutta  Haak, stellv. Vorsitzende der  Hermannsburger Tafel e.V.  und Herr Horst Moldenhauer, Fahrdienstleiter  vom Bürgerbus Bergen und Lohheide e.V. dankend entgegennahmen.

Auf diesem Weg vielen Dank nochmals an alle Helferinnen am Glühweinstand und die vielen fleißigen Keksbäckerinnen. Ohne eure Hilfe wäre das alles nicht möglich!

 

„Es muss nicht immer Kaviar sein“ – raffinierte Küche mit heimischem Gemüse

 

Für die 35 Berger LandFrauen sollte das „Gemüse-Seminar“ mit Chrischan Benning, Partyspezialist aus Bergen, ein Erlebnis für Augen und Gaumen werden. Nicht nur die über 30 dargebotenen verschiedenen heimischen Gemüsearten erstaunten, sondern besonders die vielen kleinen Gerichte, die Chrischan mit seinem Team zubereitet hatte. Beginnend mit einem Salat aus 11 verschiedenen Wurzelgemüsen, einer leckeren Rote-Beete-Suppe und einem Süßkartoffelrösti war dann der absolute Hit eine Köstlichkeit aus Zuckerrüben. Wohlwissend, dass Chrischan ein sehr experimentierfreudiger Koch ist, war man dann auch sehr gespannt, was er aus dieser „Feldfrucht“ zaubern würde. Die LandFrauen wurden nicht enttäuscht: In Butter gebratene geraspelte Zuckerrüben – ein Genuss mit whow-Effekt.

Doch es wurde nicht nur gegessen. Zu jedem Gemüse der verschiedenen Gerichte wusste Chrischan Interessantes zu erzählen, und so waren es nette Stunden mit anregenden Gesprächen und regem Austausch von Ideen rund um die Zubereitung von heimischem Gemüse.

 „Durch einen schönen Schlaf habe ich meine Seele gerettet“ sagte schon Johann Wolfgang von Goethe.

 

Ein erholsamer Schlaf ist jedoch nicht selbstverständlich. Dr. med. Peter Hannemann,  Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin im AKH Celle, war beim LandFrauen-Verein Bergen zu Gast, um Symptome von Schlafstörungen  und die damit einhergehende Problematik aufzuzeigen. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Schlafapnoe, die in schweren Fällen durch eine Untersuchung in einem Schlaflabor näher betrachtet werden sollte, um Folgeerkrankungen  vorzubeugen.

 

Ein gesunder Schlaf ist wichtig für die Regeneration des Gedächtnisses und des Immunsystems. Ansonsten kann es zu Konzentrationsschwäche und sogar Persönlichkeitsveränderungen kommen.

 

Das ganz „normale Schnarchen“ hat keine Auswirkungen auf unsere Gesundheit, wenn man mal davon absieht, dass einem durch einen schnarchenden Partner „der gesunde Schlaf geraubt werden kann“.

 

„Leichter als du denkst!  - Entertainment mit Nährwert“

 

 

Ein lustige Gesundheits-Show

am 26. Oktober 2017

 

 

Ist es wirklich leicht, sein Wohlfühlgewicht durch Umstellung der Ess- und Bewegungsgewohnheiten zu erreichen, ohne dabei irgendwann frustriert aufzugeben?

Patrick Heizmann – vielen bekannt durch seine RTL-Show „Ich bin dann mal schlank“- sollte den LandFrauen aus Bergen, Hermannsburg, Müden und Celle darauf eine Antwort geben. Das Stadthaus in Bergen war mit 365 Zuhörerinnen (einige Männer hatten sich dazugesellt!) gut gefüllt und alle waren gespannt, welche Tipps und Tricks es gibt, die mit den Jahren vielleicht etwas „kuschelig“ gewordene Figur gesund wieder in Form zu bringen. Das Publikum wurde nicht enttäuscht!

Heizmann verstand es, unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger die Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und Essen mit Genuss zu  aufzuzeigen. Auch die für eine schlankere Figur sinnvolle Reduzierung von Kohlehydraten, die Angst vor Fett  und dass  das Eiweiß der wichtigste Baustein für eine gute Lebensqualität ist, wurden von ihm mit wohl dosierten lustigen und spritzigen Bemerkungen vermittelt, ohne dabei jedoch die Ernsthaftigkeit dieser Thematik aus den Augen zu verlieren.

Gesund und vielleicht auch etwas schlanker zu bleiben, ist für die meisten Menschen ein oft steiniger Weg. Heizmann klärte augenzwinkernd über die häufig auftretende „Naschdemenz“ auf, also die hohe Kalorienzufuhr zwischendurch, meistens in Form von Süßem. Sein Tipp: Alles vor dem „Genuss“ fotografieren und  dann sofort fragen, muss das sein? Wenn ja, bewusst genießen. Zudem helfe „ein perfekter Tag“ in der Woche. Sich an diesem Tag ganz bewusst zu ernähren – ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.

Sport  - laut Heizmann in seinem Programm eine Option, aber kein Muss! Allerdings trüge viel Bewegung natürlich dazu bei, „ den Körper in eine Fettverbrennungsmaschine zu verwandeln“. Der Körper sollte allerdings ausgepowert werden, am besten mit Krafttraining. Der Muskel kenne kein Alter; also eine Sportart für jede Altersgruppe. Ein Fitnessstudio sei dabei nicht erforderlich. Heizmann zeigte auch sogleich einige sehr effektive Übungen, die man  zu Hause dreimal wöchentlich machen sollte. Übrigens müssen Frauen keine Angst vor dem Schwitzen beim Sport haben: „Frauen schwitzen nicht, Frauen glitzern“.

Bei seinem eindringlichen Hinweis viel zu trinken und seine Bemerkung,  hier vor allem  „männliches“  (stilles) Wasser  zu nehmen, hatte er natürlich die Lacher auf seiner Seite. Heizmann bat aber auch nicht zu vergessen, dass stets vorhandenes Wasser nicht für alle Menschen selbstverständlich ist und wir uns immer bewusst machen sollten, das eine Selbstverantwortung für den Körper und die Gesundheit in vielen Ländern gar nicht möglich ist.

Heizmann hat an diesem Abend  seine Ernährungsmethode auf eine amüsante aber immer informative Art und Weise erklärt und aufgezeigt, dass es nicht schwer sein muss, Genuss und Gesundheit zusammenzubringen.

Es war eine sehr unterhaltsame Show mit vielen Tipps zum Mitnehmen!

Um das auch immer vor Augen zu haben, erwarben viele von den Anwesenden dann auch den von Heizmann geschriebenen Ratgeber für eine gesunde Ernährung und ein Kochbuch mit leckeren „gesunden“ Rezepten.

(am 2.11.2017 auch als Artikel in der Celleschen Zeitung veröffentlicht)

 

 

 

Anette Mayer eröffnete die erste Veranstaltung nach unserer Sommerpause am 12. Oktober mit einem Gedicht über ein „Äpfelchen“ und hielt Rückschau über die vielen Aktivitäten der Berger LandFrauen in den Sommermonaten. Neben schönen Reisen waren wir wieder aktiv bei den Ferienpassaktionen dabei, gestalteten das „sinnliche Museum“ und natürlich waren besonders für das Binden der Erntekrone viele Helferinnen erforderlich – danke an alle, die den Verein mit ihrem Engagement unterstützt haben.

 

"Beiß nicht gleich in jeden Apfel"

war dann das Thema von Herrn Jens Türschmann aus Steinhorst. Herr Türschmann ist Hobbypomologe und hatte schon vor Beginn der Veranstaltung gemeinsam mit seiner Frau einen Tisch mit einer Vielzahl verschiedenster Apfelsorten dekoriert. Nicht alle sahen rund und prall aus, was sicherlich beim Einkauf für viele ein Kriterium ist, solche Äpfel nicht in den Einkaufskorb zu legen. Doch gerade bei wieder sehr beliebten alten Apfelsorten muss man schon mal über Rost (liegt an den Genen des Apfels) hinwegsehen - es mindert nicht den guten Geschmack. Wer einen neuen Apfelbaum pflanzen möchte, sollte auf jeden Fall eine Sorte wählen, die gut mit unserem Boden zurechtkommt. Ungeduldig sollte man dabei nicht sein; gut Ding will Weile haben.

Nach dem sehr interessanten Vortrag konnten die ausgelegten Äpfel probiert werden und es stimmte: gerade die nicht so perfekten Äpfel  schmeckten besonders lecker.

 

Binden und Übergabe der Erntekrone

In diesem Jahr war es an uns, die Erntekrone für den Saal des Kreistages in Celle zu binden. Die Vorbereitungen zogen sich über einige Wochen hin, denn Gerste, Weizen, Hafer und Roggen haben verschiedene Reifezeiten und so musste genau abgepasst werden, wann das Korn zu schneiden war. Aber wie immer waren viele Helferinnen zur Stelle und so konnte alles zu seiner Zeit geschnitten, gebunden und zum Trocknen aufgehängt werden.

 

Am 16. August war es dann soweit – das Binden der Erntekrone konnte beginnen.Fast 25 LandFrauen beteiligten sich beim Putzen und Zusammenstellen der Kornbündel. Schönes Wetter, gute Laune, nette Gespräche und zum Schluss eine Tasse Kaffee mit leckerem Butterkuchen – es hat einfach nur Spaß gemacht!

 

Am 29. September war es dann soweit. Den Transport in einem Pferdeanhänger (man beachte die poppige Farbe des Rollwagens!) hatte die Erntekrone gut überstanden, und so konnte sie dann ihren Platz im Kreistagsgebäude einnehmen.

 

Herr Landrat Wiswe und der Landvolk Vorsitzende Herr Mente lobten die Zusammenarbeit mit allen LandFrauen-Vereinen im Kreis Celle. Die Ausrichtung der LandFrauenarbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, nimmt Einfluss auf Politik und Gesellschaft und trägt dazu bei, dass das Leben auf dem Land positiver wahrgenommen wird.