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Ein kleiner Frühlingsgruß für Frau Adlung
Ein kleiner Frühlingsgruß für Frau Adlung

 

 

"Mut zur Gegenwehr -

         Selbstbehauptung beginnt im Kopf"

Viele von uns haben das vielleicht schon mal erlebt:

mulmiges Gefühl sich allein im Dunkeln draußen aufzuhalten oder auch schon mal auf offener Straße dumm angesprochen werden.  Solche Situationen sind unangenehm und erfordern „ Mut zur Gegenwehr“.  Anhand eines Beispiels gab sie Tipps, wie man verhalten sollte.

 

Frau Doris Adlung von der Polizeiinspektion Celle ist als Beauftragte für Jugendsachen tätig und wirkt zudem  in vielen Präventionsgremien in Stadt und Landkreis mit. Frau Adlung war zuvor lange Jahre als Ermittlerin in den Bereichen Einsatz und Streifendienst, Anzeigenaufnahme und zuletzt im Betrugsbereich tätig.

 

"Ob eine Frau sich wehrt, liegt nicht an ihrer Körperkraft, sondern an ihrer Entschlossenheit, ihr Leben und ihre Würde zu schützen", sagt die Kursleiterin Doris Adlung und fügt hinzu, dass sich diese Strategie durchaus erlernen lässt. Dazu bietet sie Kurse mit theoretischen als auch praktischen Anteilen an.

     

Frau Antje Balters referierte beim LandFrauenfrühstück am 15. Februar kompetent und amüsant zum Thema „Nur Engel dürfen dick sein“.

 

Schön und begehrenswert zu sein, das wünschen sich die meisten Frauen. Aber das Bild, was wir gern morgens im Spiegel sehen möchten, entspricht nun mal meistens nicht dem Idealmaß 90-60-90 Zentimeter, was unserem Selbstwertgefühl oftmals arg zusetzt.

Schönheitsideale unterliegen einem historischen Wandel. Bis vor 100 Jahren bewies die Wohlgenährtheit einer Frau den Erfolg des Mannes; dieses Schönheitsideal hat sich radikal verändert. Medien und Zeitschriften tragen dazu bei, dass die Diätindustrie boomt und Schönheitschirurgen sehr gefragt sind.

Um diesem Schönheitswahn Paroli zu bieten und zu innerer Ausgeglichenheit zu finden ist eine positive Selbstwahrnehmung eine wichtige Voraussetzung dafür, sich und seinen Körper zu akzeptieren. Freundlich zu sich selbst sein und dies für positive Ziele nutzen, das macht zufrieden und glücklich.

Denken wir also daran, wenn das Traumkleid mal nicht passt. 

 

 „Demokratie meint dich!“  Mit dieser sehr komplexen wie spannende Materie befasst sich der Niedersächsische Landfrauenverband von der Basis bis zur Landesebene in den nächsten drei Jahren. Und so hatte unser Verein am 20. Januar Frau Gesine Lange, Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, zu Gast, um über ihre Kindheit und Jugend in der DDR zu berichten. Das Leben als „Pastorenkinder“ war für sie und ihre drei Geschwister nicht immer ganz leicht. Schon früh lernte sie „eine Sprache für zu Hause und eine offizielle“. Da sie nicht zur FDJ oder zu den Pionieren gingen gab es seitens der Mitschüler immer wieder Ausgrenzungen. Das Abitur und der Zugang zu einem Studium wurden ihren Brüdern ebenso verwehrt. Sie selbst wurde Kinderdiakonin und lernte während eines Austauschs mit der Rostocker Partnerstadt Bremen ihren ersten Mann kennen. Auf Anraten ihres Vaters ging sie im Rahmen der Familienzusammenführung im Sommer 1989 in den Westen und erlebte den Mauerfall am Fernseher. „Damit hat keiner gerechnet; im Nachhinein hätte ich das gerne in der DDR erlebt.“

 

Frau Lange nahm uns humorvoll aber doch tiefsinnig mit auf eine Zeitreise in einen Teil der deutschen Geschichte, der nicht vergessen werden sollte und uns vor Augen führt wie wichtig es ist, unsere Demokratie mit friedlichen Mitteln zu verteidigen, denn sie ist nicht selbstverständlich.