Aktuelles

Kuttel-Daddeldu feiert Weihnachten

 

Am 6. Dezember geht es um 14.00 Uhr mit dem Bus in Richtung Hamburg.

 

Hier hat jeder noch etwas Zeit zum Shoppen oder um eine Kleinigkeit zu essen.

 

Um 17.00 Uhr werden wir dann  im Gewürzmuseum Spicy‘s mit einer kleinen, würzigen Einführung und einem Punsch nach Hausrezept begrüßt. Nach einer kurzen Pause, in der wir uns im Museum umsehen können, kommt der ehrwürdige Gewürzkaufmann Jacob Lange und geleitet uns zum Barkassenanleger. An Bord der mollig warmen Luxusbarkasse entführt uns der  Schauermann Hein in die teils skurrile Welt von Joachim Ringelnatz.  Egal ob es die heiteren Geschichten rund um Kutteldaddeldu,  die Ameisen oder die Liebes- und Weihnachtsgedichte sind – wir werden alle unseren Spaß haben. Im Laufe der unterhaltsamen Lesung dümpeln wir je nach Wetterlage durch die Speicherstadt oder andere ruhige Gefilde im  Hamburger Hafen und kehren nach etwa 1 ½ Stunden zum Anleger zurück und treten die Heimreise an.

 

Aktueller Rückblick

14. November 2019

Das Trendthema – Nachhaltigkeit – begegnet uns auf Schritt und Tritt und in allen Lebensbereichen.

 

Christine Heeren von der Landwirtschaftskammer Oldenburg hat in ihrem Vortrag über Nachhaltigkeit ihr Hauptaugenmerk auf unser Konsumverhalten, Einsparpotenzial in Haushalt und Betrieb sowie Möglichkeiten, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern gerichtet.

 

 

"Frei von..." Produkte 

Lebensmittelunverträglichkeiten

 

Vortrag am 28. Oktober 2019

 

Sich gesund zu ernähren sollte für uns selbstverständlich sein. Leider verträgt nicht jeder alles und muss daher auf einige Lebensmittelprodukte verzichten. Das ist schade, aber nicht zu ändern.

Dass es allerdings einen so starken Anstieg der Nachfrage nach „frei von“ Lebensmitteln gibt, scheint auch eine Marketingstrategie zu sein. Sie werden mit dem Versprechen beworben, dass durch den Verzehr die Gesundheit und das Wohlbefinden gestärkt werden. Ist das wirklich so und ist es gut für mich?

Die  Dipl. Oecotrophologin Kerstin Hägerling ging in ihrem Vortrag auf die Ernährungsgewohnheiten  unserer Gesellschaft ein, die sich durch geänderte Lebensverhältnisse und Trends nicht immer positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Auch Lebensmittelunverträglichkeiten und Lebensmittelallergien sind Teil der Entwicklungen, wobei hier eine äußerst strenge Differenzierung vorgenommen werden und auf jeden Fall ärztlicherseits abgeklärt werden sollte, ob die Umstellung der Ernährung bzw. die strikte Vermeidung gewisser Lebensmittel unbedingt erforderlich ist.

Ein äußerst interessanter Vortrag.

 

Das Sommerprogramm 2019 hatte viel zu bieten.

Für jeden war etwas dabei und auch unsere Ferienpassaktionen Kochen mit Kindern, Waldklassenzimmer und die Beteiligung der Berger LandFrauen am Sprachcamp der Stadt Bergen fanden großen Anklang. Auf diesem Weg ein Dankeschön an alle Helferinnen.

 

Die alljährliche Oma-Enkel-Fahrt ging ins Phaeno nach Wolfsburg; Groß und Klein waren begeistert.

 

Kultur stand am 20.06. auf dem Programm: Open-Air im Innenhof des Celler Schlosses – Regen in der Pause – und Fortsetzung des Stücks „Diener zweier Herren“ im Schloßtheater. Ein Regenerlebnis der besonderen Art hatten wir dann leider am 17. August beim Open Air Amtsgartenkonzert in Lilienthal mit dem musica viva Orchester. Während man im ersten Teil des Konzerts einen ungestörten Hör- und Sehgenuss hatte, flanieren und die abendliche Gartenkulisse genießen konnte, machte der Himmel nach Pause seine Schleusen auf. Das tat der guten Laune aber keinen Abbruch, die mitreißende Musik aus Oper und Operette entschädigte uns.

 

 

Das andere Wetterextrem haben wir am 23. Juli erlebt. Bei über 30 Grad im Schatten ging es nach Helmstedt mit einer Führung durch das Kloster St. Marienberg und der dort ansässigen Paramentenwerkstatt. Hier wird in alten und modernen Techniken kirchlicher Kunst gewebt, gestickt und restauriert. In Begleitung einer LandFrau aus Helmstedt war der Besuch der einzig original erhaltenen Grenzbefestigung in Hötensleben ein bewegendes Erlebnis, was sich in den anschließenden Gesprächen auf der Weiterfahrt nach Harbke widerspiegelte.

 

 

 

Im Schlosspark von Harbke, der geprägt ist durch die Kultivierung ausländischer Gehölze, steht die kleine Kirche St. Levin mit der „Fritzsche-Treutmann-Orgel“. Es fand sich zwar keine LandFrau, die auf Nachfrage der Gästeführerin darauf spielen wollte, aber mit einem gemeinsamen Lied fand der Besuch einen schönen Ausklang, bevor wir uns nach dem Kaffeetrinken in der Orangerie wieder auf den Heimweg machten.

Der Sommer kann kommen!

 

Rechtzeitig zu Beginn der Pflanz- und Gießzeit  konnten dank einer gemeinsamen Spende des LandFrauenvereins Bergen und Umgegend und der Kirchengemeinde St. Lamberti drei Transportkarren auf dem Berger Friedhof installiert werden. Zentral auf dem Friedhof befindet sich eine Station, von der die Karren mittels einer Münze oder eines Chips abgeholt werden können. Die LandFrauen hatten die Idee zu dieser Aktion.

 

Die Umsetzung war jedoch finanziell allein nicht zu schaffen, auch wenn durch den Einsatz vieler LandFrauen auf dem Weihnachtsmarkt wieder ein guter Erlös verbucht werden konnte.  Pastor Stallmann fand die Idee zur „Karrenstation“ aber so gut, dass dann dank der Beteiligung der Kirchengemeinde St. Lamberti (hier: Spende der Gemeindemitglieder zum Druck der Gemeindebriefe)  das Projekt umgesetzt  werden konnte.

 

 

 

Eigentlich lacht für die Berger LandFrauen immer die Sonne, wenn es zur alljährlichen Fahrradtour geht. Am 16. Mai ließen uns Regen und Wind jedoch ins Auto steigen, um die Fachhochschule für Interkulturelle Theologie (FIT) in Hermannsburg zu besuchen. Dort wurden wir von Herrn Prof. Dr. Wilhelm Richebächer herzlich empfangen. Der Campus der FIT ist den meisten von uns als Hermannsburger Missionswerk bekannt. 2012 musste dieses allerdings geschlossen werden und seitdem leben und studieren hier junge Menschen aus Deutschland und aller Welt mit vielfältigen kulturellen und religiösen Prägungen und dem Ziel, sich nach dem Bachelorstudiengang professionell in kirchlichen oder sozialen Organisationen einzubringen. Nachdem Herr Richebächer uns einen interessanten und sehr informativen  Einblick in Studiengang und Alltag der Studierenden gegeben hatte, besuchten wir die Bibliothek und anschließende die kleine Kirche,in der wir  zum Abschluss der Führung gemeinsam ein Lied zu sangen.

 

Während der anschließenden Kaffeerunde im Cafe Candace fand dann ein reger Austausch über die das Gehörte statt; es war wieder mal eine „tolle (Rad)tour“.

 

„Dekoartikel aus Beton gießen“

 

stieß auf großes Interesse und auch einige von den „Jungen LandFrauen“ waren dabei, was uns natürlich ganz besonders gefreut hat. Da sich 22 Teilnehmerinnen angemeldet hatten, fand das Seminar am 26. April in zwei Gruppen auf dem Hof Kothe in Katensen statt.

 

Voller Ideen und mit verschiedenstem „Equipment“ machten sich die LandFrauen ans Werk, unterstützt und angeleitet durch Frau Annegret Grenzdörfer. So entstanden die unterschiedlichsten Gefäße und Dekoratives für Haus und Garten.

 

Anette Mayer dankt Inge Baltzer (rechts) für ihr langjährige Tätigkeit als Ortsvertrauensfrau von Bleckmar.
Anette Mayer dankt Inge Baltzer (rechts) für ihr langjährige Tätigkeit als Ortsvertrauensfrau von Bleckmar.

Jahreshauptversammlung am 8. April 2019

Die 1. Vorsitzende Anette Mayer eröffnete die Jahreshaupt-versammlung mit einem Rückblick auf die Aktivitäten 2018/2019 und dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Das Protokoll der letzten Jahres-hauptversammlung, der Kassenbericht sowie der Haushaltsplan für das kommende Jahr wurden vorgestellt; es erfolgte die Entlastung des Vorstands.

Besonders erfreulich ist eine Zunahme von Mitgliedern – ein gutes Zeichen! Bei den Ortsvertrauensfrauen steht ein Wechsel an: Inge Baltzer legt nach 12 Jahren ihr Amt als Ortsvertrauensfrau für Bleckmar nieder; Nachfolgerin ist Christine Dageförde.

Mit dem Film „Birnenkuchen und Lavendel“ fand der Abend einen kurzweiligen Ausklang.

 

Ein Frühlingsgruß als Dank an Frau Martens (rechts)
Ein Frühlingsgruß als Dank an Frau Martens (rechts)

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – ein Thema, mit dem sich  jeder von uns schon beschäftigt – dann aber wieder at acta gelegt hat. Wohl wissend, dass beide wichtig sind und für sich und seine Angehörigen im Krankheitsfall vieles erleichtert und rechtliche Hürden gar nicht erst aufkommen lassen.

 

Die Notarin Frau Gabriele Martens zeigte und kompetent und verständlich auf, warum diese Vollmachten wo wichtig sind und in welcher Form sie aufgesetzt sein sollten. Nach ihren Ausführungen stand Frau Martens für Fragen zur Verfügung; die Möglichkeit wurde reichlich genutzt.

 

Würzig und gesund durchs Jahr

 

 

 

Viola Vierk, Inhaberin von Spicy‘s Gewürzmuseum, und der Schauspieler Tobias Brüning (in der Rolle des Apothekers Prof. Dr. Dagobert Dill)  nahmen uns am 28. Februar mit in die Welt der Gewürze und Kräuter. Dass das  Experimentieren mit Gewürzen nicht nur Spaß macht sondern diese zudem positive Wirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Seele haben war schon unseren Vorfahren bekannt.  Frau Vierk und der „Professor“  weckten auf ihrer unterhaltsamen Reise  zu den Ursprüngen der Gewürze unsere Neugier auf ein gut gewürztes Leben, sodass am Ende der Veranstaltung  reichlich „neue“ Gewürze gekauft wurden.

 

 

Kann man eigentlich lernen glücklich zu sein?

Das wollten über 100 Berger LandFrauen bei ihrem alljährlichen gemeinsamen Frühstück im Gasthaus Niedersachsen in Eversen von der „Glückslehrerin“ Martina Belling erfahren. In Seminaren und Vorträgen gibt sie Hilfe und Anregungen, wie man seine persönlichen Glücks-momente im Leben finden kann. Glück bedeutet für jeden etwas anderes. Wie und wo finde ich es und was  muss ich dafür tun? Frau Belling nahm die LandFrauen auf eine herzerfrischende Art und Weise mit auf den Weg, wie es schon allein durch positivere Sichtweisen des Moments, positivere Wortwahl oder schöne Erinnerungen gelingt, Glücksmomente zu erleben, die wiederum dazu beitragen, dass wir auch schwierige Lebensabschnitte gut überstehen. Das eigene Glück hängt somit zu einem großen Teil von unseren Gedanken ab.  Das erfordert einen festen Willen, Geduld und Selbstliebe. Um Glückmomente und schöne Gedanken nicht zu vergessen hat sie ein Tipp: „Schreiben Sie sie auf einen Zettel mit Datum, geben sie diese kleinen Erinnerungen in ein Glas und öffnen sie es am Ende des Jahres. Sie werden sich wundern, wieviel schöne und aufregende Glückmomente es für sie gab.“  

 

 

 

Zu guter Letzt setzte sie sich augenzwinkernd eine „red nose“ auf: „Die ist immer der Hit, wenn unsere Mitmenschen mal so richtig miesepetrig dreinschauen.“ 

Es war ein lebendiger Vortrag mit lebensnahen Beispielen, wie man den trüben Gedanken ein „Schnäppchen“  schlägt, um dem Glück „auf dem Sprünge zu helfen“.

 

 

Die erste Veranstaltung am 15. Januar 2019 war gut besucht, wenn es heute auch nicht mehr selbstverständlich ist, dass man als „LandFrau“ die plattdeutsche Sprache versteht oder sogar noch spricht.

 

Manfred Siekmann aus Beckedorf, pensionierter Finanzbeamter und leidenschaftlicher „Plattschnacker“, las zur Freude aller Zuhörinnen gut gelaunt und vor allem in der Ausdrucksweise unserer Region plattdeutsche Geschichten vor. 

 

Und wie selbstverständlich unterhielt man sich an vielen Tischen wieder auf Plattdeutsch;  einige dann auch mit dem Vorsatz, dies auch weiterhin zu tun. Es wäre schön, wenn die LandFrauen auch so dazu beitragen würden, dass diese schöne Sprache nicht verloren geht!