Das war ...

2017

Fahrt nach Göttingen

 

Eine etwas andere Reise unternahmen die Berger Landfrauen am 25.-26. August nach Göttingen. Diesmal mit dem Zug ging es morgens ab Celle in die Universitätsstadt. Dort erwarteten uns im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum interessante Informationen über die Geschichte und Bedeutung der aerodynamischen Forschung in Göttingen für die weltweite Luft- und Raumfahrtentwicklung. Wir durften ein Flugzeug mit Versuchseinbauten und Dummys innen besichtigen sowie die Tunnelversuchsanlage, in der Zugmodelle mit einem Katapult innerhalb von 10 Metern auf 300 km/h beschleunigt werden, aus der Nähe betrachten. Ein Höhepunkt folgte im School Lab: wir standen im stillgelegten 3M- Windkanal und bekamen einen Tornado im Modell vorgeführt. Ein Kontrast zu der Hochtechnologie war das originalgetreu nachgebaute Fluggerät von Otto Lilienthal!

Nach der Mittagspause in der Mensa des DLR erkundeten wir die schöne Innenstadt Göttingens mit Gästeführerin Fr. Keindorf, die uns mit der Geschichte der Stadt und vielen Anekdoten über Gänseliesel, Kirchturm, Lichtenberg und Töchter von Uniprofessoren vortrefflich unterhielt.

Nach kurzem Aufenthalt im Hotel und Abendessen im urigen Restaurant Szültenbürger ging es weiter durch die Göttinger Kneipenszene und wir lernten alte Biertraditionen, geschäftstüchtige Wirte, Razzien im Mittelalter, Gewölbekeller und den Wilhelmsplatz, auf dem die Jugend „vorglüht“, kennen. Als Highlight empfanden wir den Besuch im Karzer mit den historischen  Malereien der inhaftierten Studenten! Und als beim gemütlichen Ausklang des Tages im Alten Ratskeller unsere LandFrau Christine Klavier spielte, hatten wir alle Gänsehaut!

Nach einer erholsamen Nacht fuhren wir Samstag mit dem Zug nach Friedland und besichtigten 2 Stunden lang das Museum und Außengelände des Grenzdurchgangslagers. Wir erfuhren durch Erklärungen zweier Guides, Exponate und Fotos viel Eindrucksvolles über Flüchtlinge und Spätaussiedler, die in Friedland in den letzten 70 Jahren angekommen sind und weitervermittelt wurden. Den Zug zurück nach Göttingen schafften wir gerade noch im letzten Moment und haben uns dann erst mal im Kartoffelhaus gestärkt. Durch die Fußgängerzone haben wir zum Abschluss der Reise noch die Institution Cafe Cron & Lanz besucht und die tollen Torten probiert, bevor wir unser Gepäck im Hotel abgeholt haben und wehmütig mit dem Zug nach Celle zurückgefahren sind. Obwohl unser Wagen 8 erst nicht zu finden war, bekamen alle einen Sitzplatz und wir waren letztendlich pünktlich und müde und voller neuer Eindrücke wieder zuhause!  (Ise Heine)

Einblicke in das Vereinsleben der Berger LandFrauen beim "Sinnlichen Museum"

 

 

 

Am 9. August 2017 präsentierte sich im Rahmen des Sinnlichen Museums der LandFrauen-Verein Bergen und Umgegend vor dem Römstedthaus in Bergen. Das sommerliche Wetter hatte viele Besucher angelockt  und man genoss in lockerer Atmosphäre  und bei netten Gesprächen die von den LandFrauen frisch zubereiteten Salate und eine Bratwurst vom Grill.

Doch auch die Präsentation des Vereinslebens der LandFrauen fand regen Zuspruch. An Stellwänden mit Bildern von Veranstaltungen, Seminaren, Reisen und  den vielen Aktivitäten konnte man einen Eindruck von dem breit gefächerten Programm gewinnen. Kreativkurse werden besonders gern angenommen; das zeigten die ausgestellten Arbeiten der Patchwork-, Druck- und Töpferkurse. Nicht zu vergessen natürlich die Handarbeitsgruppe und die LandFrauen, die sich regelmäßig zum „Zocken“ oder Nordic Walking treffen. 

Dass LandFrauen aber nicht nur an sich denken, dazu gab es Informationen über von ihnen mitgestaltete Projekte wie „Kochen mit Kindern“, „Transparenz schaffen“,  die alljährlichen Ferienpassaktionen sowie die finanzielle Unterstützung durch Spenden an Vereine und Einrichtungen in Bergen und den dazugehörenden Ortschaften.

Musikalisch trug der Gospelchor der Trinity Church Bergen mit dazu bei, dass es ein rundum gelungener Abend war.  Die Sängerinnen und Sänger vermittelten in ihren Liedern die pure Lebensfreude. Diese zeigte sich dann auch in den vielen fröhlichen Gesichtern der Zuhörer. Und auch das  obligatorische Quiz nutzten die Besucher, sich rege austauschen und hatten viel Spaß dabei.

Das Sinnliche Museum mit dem LandFrauen-Verein Bergen und Umgegend hat gezeigt,  dass die Mitglieder eine Gemeinschaft von aktiven, interessierten und engagierten Frauen ist – Frauen vom Lande, aber keine Landeier.

Zwei schöne Tage in Schwerin und Umgebung

 

Vielen der Berger LandFrauen, die sich im Juli für zwei Tage in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern aufmachten, ist Schwerin nicht unbekannt. Aber dieses Mal lernten wir diese schöne Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Auf dem Hinweg wurde noch in Ludwigslust ein Zwischenstopp mit Schlossbesichtigung eingelegt; quasi als Einstimmung auf das Ziel der Reise. Nach einigen kleinen Hindernissen (Hier sei unser Busfahrer besonders für seine umsichtige Fahrweise gelobt!) erreichten wir das Hotel. Einige von uns entschieden sich für eine kleine Ausruhphase, andere erkundeten noch für eine kurze Zeit die Altstadt, bevor wir dann gemeinsam in einem netten Weinlokal ein leckeres Essen serviert bekamen. Gut gestärkt und bei strahlendem Sonnenschein (was übrigens die Tage vor Antritt der Reise so nicht vorhersehbar war), machten wir uns dann zum Höhepunkt des Abends auf: die Open Air Vorstellung des Musicals „West Side Story“; eine tolle Kulisse: im Hintergrund das Schloss und davor eine monumentale Bühne.Das immer noch aktuelle Thema des Stücks, aufgeführt von tollen Schauspielern, und  die mitreißende Musik machten die Aufführung zu einem Erlebnis.

Am nächsten Morgen ging es mit zwei Stadtführerinnen unter dem Motto „Hinter die Höfe geschaut“ auf Entdeckungstour durch das historische Schelfstadtquartier. Neben Dom und Fachwerkhäusern richtete sich unser Augenmerk auf liebevoll gestaltete Innenhöfen und Gärten - einmal eine etwas andere Sichtweise der Stadt.

Beeindruckt von den vielen schönen Seiten Schwerins ging es zur letzten Station unserer Reise,  das Landgestüt Redefin. Während einer Führung bekamen wir viel  Wissenswertes und Interessantes über das Gestüt, seine zweihundertjährige Geschichte und die Hengste vermittelt.

Oma-Enkel-Fahrt und Ferienpassaktionen

 

Im Juni ging die schon traditionelle Oma-Enkel-Fahrt in das Museumsdorf in Hösseringen. Die angebotenen Mitmachaktionen und das gemeinsame Picknick mit den Omas fanden regen Zuspruch.

 

Nicht alle Kinder können in Urlaub fahren und so brachten wir uns auch in diesem Jahr wieder in die Ferienpassaktion der Stadt Bergen mit ein. Gemeinsam mit dem Hegering Bergen ging es ins Waldklassenzimmer und die LandFrauen aus Offen haben mit Kindern gekocht. Die selbst zubereitete Leckereien an den von ihnen schön dekorierten Tischen dann in großer Runde zu essen - ein besonderes Anliegen der LandFrauen.

Dass auch Dörfer in unserer unmittelbaren Umgebung voller Überraschungen stecken, dass erfuhren wir auf unserer Radtour im Juni. Bleckmar war unser Ziel; also keine riesige Strecke. Der Wettergott war uns allerdings nicht wohl gesonnen und so kam ein Großteil der LandFrauen mit dem Auto direkt zu Frau von Medingen. Von hier aus starteten wir dann mit ihr den Rundgang durch das alte Dorf. Die vielen liebevoll restaurierten Höfe und deren Familiengeschichte  - für viele von uns eine ganz neue Sicht auf Bleckmar und seine Bewohner, zumal es viel abfordert, ein altes Anwesen zu pflegen und zu erhalten. Abgerundet wurde dieser interessante Nachmittag mit Kaffee und leckerem Butterkuchen; Bleckmarer LandFrauen hatten alles in der großen Diele der Hofstelle bei Frau  von Medingen vorbereitet, die uns dann vor dem Nachhauseweg auch noch ein Märchen erzählte.

 

Im März besuchten wir das GOP Varietétheater in Hannover. Ob Akrobatik,  Zaubereien oder die immer wieder amüsanten Clowns begeisterten das Publikum. Es hat sich mal wieder gelohnt, einen schönen Abend in geselliger Runde zu verbringen.

Im April ging es dann in die gerade erwachte Natur. Bei herrlichem Sonnenschein erkundeten 15 LandFrauen den Entenfang in Boye. Frau Helga Bartels von der Jägerschaft Celle führte durch das einzigartige Wildwasserschutzgebiet. Graugänse, Kraniche, Habentaucher und Schwäne auf dem Wasser zu beobachten war ein einmaliges Erlebnis.

Das unsere Landeshauptstadt Hannover immer einen Besuch wert ist, das vermittelte uns ein Tagesausflug im Mai. Beginnend im Rathaus der Stadt mit einem anschaulichen Überblick der Stadtgeschichte bis heute war dann besonders interessant und informativ die sich anschließende Stadtrundfahrt mit dem Bus. Untermalt mit Geschichte und Geschichtchen zeigte uns eine sehr nette und kompetente Fremdenführerin ein Hannover, wie man es bei „Shopping Touren“ wohl kaum zu  sehen bekommt. Der anschließende Besuch im Küchenmuseum und ein Kaffeebesuch in Großburgwedel rundeten einen schönen Tag ab.

 

Spende für das "Berkwerk"

 

In diesem Jahr spendete der LandFrauen-Verein Bergen

 

400 Euro für das Jugendfreizeitzentrum Bergwerk in Bergen.

 

Für die Jahreshauptversammlung am 14. März 2017 konnte zum Thema Fracking Herr  Dr. Ing. Gerd Schaumburg, ehemaliger Direktor der Bohrmeisterschule Celle, als Referent gewonnen werden. Gerade in Deutschland wird diese spezielle Verfahrensweise zur Steigerung der Produktivität von Erdöl- und Erdgaslagerstätten von einem Großteil der Bevölkerung sehr kritisch gesehen. Dr.-Ing. Schaumberg erläuterte deshalb in allgemeiner und auch für den Laien verständlichen Form die sehr komplexe Technologie des Fracking und welche Risiken und Gefahren letztlich damit verbunden sind und wie man diese beherrschen kann.

 

„Frühlingsstimmung“  bei den Berger LandFrauen

 

 

 

 Auch wenn der Kalender noch den Februar zeigte, wurden die Berger LandFrauen bei ihrem alljährlichen LandFrauen-Frühstück im Gasthaus Niedersachsen in Eversen auf den kommenden Frühling eingestimmt. Herr Dr. Uwe West- phal, Diplom-Biologe und  bekannter Tier- und Vogel-stimmen-Imitator, verstand es auf unterhaltsame Weise und mit kleinen Anekdoten untermalt, die Zuhörinnen zum Staunen zu bringen, indem er Gesänge und Rufe unserer heimischen Singvögel und Nichtsingvögel natur-getreu imitierte.

 

Frühlingsgefühle ganz anderer Art gab es dann an einem Cocktailabend bei „Chrischan“ Benning in Bergen. Wie man leckere Getränke mit und ohne Alkohol mixen und wie ein Sektempfang „aufgepeppt“ werden kann, das erfuhren 17 Berger LandFrauen an diesem kurzweiligen Abend. Leckeres Fingerfood wurde gereicht und die vielen guten Tipps von „Chrischan“ machten Lust auf mehr.

 

Unsere 1. Vorsitzende, Frau Anette Mayer, begrüßte die Berger LandFrauen auf der ersten Versammlung im neuen Jahr mit einem Gedicht von Peter Rosseger (Ein bißchen mehr ...) Worte, die zum Nachdenken anregen, aber auch Hoffnung ausdrücken.

 

Gar nicht nachdenklich ging es dann weiter, als jede Besucherin zum Kaffee eine leckere Schillerlocke verspeisen konnte und„für ’en Appel und ‘en Ei“  etwas über Redewendungen,  deren Ursprung und Hintergrund erfahren konnte.

 

Woher diese und viele andere uns heute noch geläufigen Sprichwörter und Redensarten kommen, das erläuterte uns Frau Edith Domscheit, die u. a. in Celle als Marktfrau originelle Altstadtführungen anbietet, anschauchlich und humorvoll.

 

zurück ...                                                            weiter ...