Archiv 2013

Winterzeit – Weihnachtszeit – alles geht etwas ruhiger zu! 

 

Nicht so bei den Berger LandFrauen. Auf dem Weihnachtsmarkt in Bergen waren wir wieder mit einem Stand vertreten, um leckeren „LandFrauen-Glühwein“ und selbst gebackene Kekse zu verkaufen. Und wie schon in den vergangenen Jahren fanden viele Besucher des Weihnachtsmarktes den Weg zu uns. So werden wir auch wieder in der Lage sein, ein Projekt oder eine Institution mit einer Spende zu unterstützen. Vielen Dank für alle Helferinnen und die Keksbäckerinnen.

 

Weihnachtsfeier am 17. Dezember 2013

Eine besondere Veranstaltung zum Ende des Jahres ist auch unsere Weihnachtsfeier. In diesem Jahr richteten die Ortsvereine Offen, Bollersen und Katensen diese Veranstaltung aus. Eine festliche Tischdekoration sorgte dafür, dass 165 LandFrauen bereits beim Betreten des Stadthauses festlich eingestimmt wurden.

Die Weihnachtsgrüße von Frau Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands e.V.,wurden von Frau Marianne Kohrs vorgelesen, bevor Herr Walter Scheller aus Hermannsburg uns mit wunderschönen Winterbildern aus Russland auf „Schneesturm“ und zwei weitere Wintergeschichten einstimmte. Die Dichter Puschkin, Tolstoi und Leskow nehmen ihre Leser mit auf eine Reise durch den russischen Winter mit Geschichten über Liebe, Nächstenliebe und Verzeihen.

Wunderschöne Geschichten, leckere Torten,  ein schön geschmücktes Stadthaus und die gesungenen Weihnachtslieder trugen somit dazu bei, dass die LandFrauen sich gut gelaunt und voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest auf den Heimweg machten.

 

Am 19. November 2013 waren Herr Prof. Dr. Hollerbach, Chefarzt der Gastroenterologie des AKH Celle, und Herr Schneidewin, Geschäftsführender Direktor des AKH Celle, zu Gast beim LandFrauen-Verein Bergen. Herr Schneidewin berichtete über die Anfänge des 1846 eröffneten Krankenhauses und wie sich das Allgemeine Krankenhaus in Celle über die Jahre, trotz mancher wirtschaftlicher Schwierigkeiten, zu einem gesunden Unternehmen mit einer bestmöglichen medizinischen und pflegerischen Versorgung entwickelt hat. Mit Unterstützung des Landes lassen sich so auch die jetzigen und geplanten umfangreichen Baumaßnahmen finanzieren.

 

Herr Prof. Hollerbach erläuterte die medizinischen Strukturen des AKH. In sogenannten Zentren bündelt man heute die Kompetenzen, um eine optimale Versorgung für die Patienten zu erreichen. Als Internist und Facharzt für Darmerkrankungen erklärte Herr Prof. Dr. Hollerbach, wie sich in den meisten Fällen Darmkrebs entwickelt und erläuterte, welche Risikofaktoren dazu beitragen können zu erkranken. Vorsorge, von vielen gerade im Bereich der Gastroenterologie noch nicht genutzt, ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen.

 

Nach einigen Fragen der Zuhörerinnen bedankte sich Anni Cornils bei den beiden Referenten für ihre ausführlichen Erklärungen, denn es ist gerade für die Bevölkerung auf dem Lande wichtig, ein umfangreiches und leistungsfähiges Krankenhaus in der Nähe zu haben.

 

Am 5. November 2013 sind fünf Berger LandFrauen nach Hambühren in das Bastelgeschäft „Kreativ Schramm“ gefahren. Die große Auswahl an Musterkarten und unterschiedlichem Papier hat die Frauen beim Basteln inspiriert. Unter fachkundiger Anleitung von Frau Andrea Lempke sind viele schöne Karten  und Verpackungen entstanden. So ist selbst eine Tafel Schokolade ein besonderes Geschenk und schmeckt dem Beschenkten noch mal so gut.

Und auch eine von Hand angefertigte Karte wird sicherlich nicht so schnell im Schrank verschwinden.

Frau Kohrs begrüßte die LandFrauen aus Bergen und Umgegend am 16. Oktober 2013 zur ersten Versammlung nach der Sommerpause. Wobei in diesem Jahr kaum von Pause gesprochen werden kann. Aktivitäten wie „Waschtag“ und „LandFrauen bitten zu Tisch“ erforderten viel Einsatz und Frau Kohrs bedankte sich bei allen LandFrauen, die sich auf vielfältige Weise eingebracht haben.

 

Nach einem kleinen Imbiss ging es um das Thema Wasser – ein Gesundbrunnen! Warum das so ist und Wasser nicht gleich Wasser ist, brachte Frau Renate Franke uns in einem interessanten und lebendigen Vortrag näher.

 

„Kultur und Shoppen“

 

war das Motto, unter dem 50 LandFrauen aus Bergen und Umgegend am 20. und 21. September 2013 die westfälische Stadt Münster besuchten. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher zur Burg Hülshoff. Hier wurde erst einmal im Burg-Café gemeinsam zu Mittag gegessen, bevor wir auf einer Führung durch Haus und Garten Interessantes über das Leben und Wirken der Dichterin Annette von Droste zu Hülshoff erfuhren. In Münster angekommen, war Zeit für einen ersten Bummel durch die Stadt.

Trotz eines kleinen Regenschauers trafen wir uns alle gut gelaunt zum gemeinsamen Besuch des Boulevard-Theaters. Das kurzweilige Stück war amüsant und trug dazu bei, den Abend in einer der zahlreichen urigen Szene-Kneipen der Stadt ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen, natürlich bei herrlichem Sonnenschein, machten wir uns auf, um mit zwei Stadtführerinnen die Altstadt von Münster mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen und Plätzen besser kennenzulernen. Aber natürlich war auch noch viel Zeit zum Shoppen und so verließen viele LandFrauen Münster mit „zusätzlichem Gepäck“.

 Bilder:

"LandFrauen bitten zu Tisch"

In diesem Jahr finden die bundesweiten Aktionstage des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) unter dem Motto LandFrauen bitten zu Tisch statt.

 

Der LandFrauen-Verein Bergen und Umgegend hatte daher alle Mitbürgerinnen und Mitbürger am

4. September 2013 ab 19.00 Uhr vor dem Römstedt-Museum in Bergen im Rahmen des "sinnlichen Museums" eingeladen. Schön gedeckte Tische, leckere Kleinigkeiten zum Essen,  Getränke und gute Gespräche trugen dazu bei, dass dieser spätsommerliche Abend von allen genossen wurde.

Waschtag wie vor 100 Jahren

Am 4. August 2013 fand am Römstedt-Museum in Bergen ein Historischer Markt statt. Natürlich waren  auch die Berger LandFrauen dabei und zwar mit einem "Waschtag anno 1913". Ohne Waschmaschine und Trockner war das eine mühsame und schweißtreibende Arbeit für die Frauen und Mädchen, aber sicherlich hatten sie auch viel Spaß miteinander. Und genau das zeigten die LandFrauen an diesem Tag . Bilder:

 

Am 19. Juli 2013 machten sich 48 LandFrauen aus Bergen und Umgegend auf zu einer Fahrradtour Richtung Beckedorf. Aber natürlich nicht auf direktem Weg, sondern mit einem Abstecher zur "Pension Sander". Das Ehepaar Sander betreibt ein kleines aber feines Museum mit "Düt und Dat" aus vergangenen Zeiten. Viele der alltäglichen Arbeitsgeräte kannten die LandFrauen noch aus ihrer Kindheit oder Jugend und alle waren sich einig, dass die Arbeit in Haushalt und Beruf doch um vieles einfacher geworden ist. Besondere Aufmerksam fanden aber auch die vielen naturwissenschaftlichen Exponate, die der Vater und der Großvater von Herrn Sander (beide waren Lehrer für Naturwissenschaften) gesammelt hatten. 

Dann ging es weiter zu  Meyerhöms Hofcafé und bei Kaffee und leckerem Kuchen ließ man einen schönen Nachmittag Revue passieren.

UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft

 

Eine ganz andere Sicht der Dinge bekam eine Gruppe von Berger LandFrauen, als sie am 14. Mai 2013 in den Harz fuhren, um die Oberharzer Wasserwirtschaft, ein einmaliges Wasserleitsystem, das seit 2010 in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, kennenzulernen. Mit Herrn Christian Bartsch, Dipl.-Forstwirt und Guide, ging es zunächst in das historische Schaubergwerk Grube Samson, einer ehemaligen Silbererzgrube in Sankt Andreasberg mit der weltweit einzigen noch betriebsfähigen Fahrkunst und zwei Wasserrädern. Am Oderteich und auf einer Wanderung entlang des Rehberger Grabens, einem Teil der stetigen Wasserversorgung der ehemals tiefsten Bergwerke der Welt, erhielten die LandFrauen durch interessante und unterhaltsame Ausführungen einen umfassenden Überblick über das Weltkulturerbe und den Nationalpark und damit über die einzigartige Harzer Kultur- und Naturgeschichte.

Am Schluss der Wanderung gab es eine Stärkung in einer gemütlichen Waldgaststätte. Auf dem Heimweg waren sich dann alle LandFrauen einig: den Harz mal von einer anderen Seite kennenzulernen hatte sich wirklich gelohnt.

 

Am 28. April 2013 war es wieder soweit. Unsere schon als traditionell zu bezeichnende "Morgendwanderung durch Feld und Flur" startete um 06.00 Uhr . 21 LandFrauen hatten sich schon früh am Morgen aufgemacht und waren gespannt, wohin uns Jürgen Rätz führen würde.

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt machten wir uns auf den Weg (natürlich vorerst mit dem Auto) nach Müden. Dann ging schon manchmal „über Stock und Stein“, aber die schöne Strecke entlang der Örtze und durch die Wälder entschädigte für eine "kalte Nase". Und als dann auch noch die Sonne den Nebel verschwinden ließ, machte die Wanderung noch mal so viel Spaß. Nach 10 Kilometern war es dann geschafft und mit einem leckeren Frühstück in einer Gaststätte ging ein schöner Morgen zu Ende.

 

Bilder:

"Jagdwalking" mit Doris Zick
"Jagdwalking" mit Doris Zick

Die Veranstaltung am 10. April 2013 war die letzte im Winterprogramm der Berger LandFrauen. Geboten wurde

"Weiberohr" - Comedy für Frauen mit Doris Zick. Als Gutsfrau „Perla von und zu Rück“ brachte sie den Zuhörinnen das von ihr erfundene "Jagdwalking" näher und umriss das Leben einer Gutsfrau, die es nicht immer leicht hat mit Auszubildenden und unliebsamen Nachbarn und Touristen.

 

In zwei Monaten haben wir Farbe!
In zwei Monaten haben wir Farbe!

Am 2. und 3. März 2013 trafen sich zehn LandFrauen, um unter der Anleitung von Nadine Backemeier schöne Dinge zu töpfern. Die Sonne schien an diesen zwei Tagen und so inspirierte sie wohl auch dazu, "schöne Dinge" für den Garten zu töpfern. Es dauerte nicht lange, da wurden die ersten Ideen in die Tat umgesetzt und als am Ende des ersten Tages ein ganzer Tisch voller Gartendeko entstanden war, freuten sich schon alle auf den "Anmaltag". Am Sonntag wurde dann gepinselt was das Zeug hielt - schade nur, dass man das Resultat nicht gleich sieht. Denn erst erfolgt noch der Brand und die Glasierung, bis die Kunstwerke die Gärten der teilnehmenden LandFrauen schmückt - alle sind ganz gespannt!

 

 

Schöne Dinge für den Garten sind entstanden!
Schöne Dinge für den Garten sind entstanden!

Im April war es dann endlich soweit. Voller Spannung konnten die nun gebrannten Töpfersachen abgeholt werden.

Alle "Töpferinnen" konnten nur staunen, welch leuchtende Farbenvielfalt man durch Glasieren und Brennen dem sonst so unscheinbaren Ton geben kann. Und da nun endlich der Frühling gekommen ist, findet jedes Teil seinen Platz in den Gärten. 

Am 2. November 2013 geht es wieder los - dann kann wieder im "Bergwerk" in Bergen getöpfert werden.

Eine Spende für die Fabian-Sebastian-Kirche in Sülze

übergaben Rosemarie Michaelis und Hannelore Ewert an Herrn Pastor Sören Bein als Dankeschön, dass die LandFrauen-Vereine Bergen, Hermannsburg und Müden die Sülzer Kirche für ein Weihnachtskonzert im Dezember 2012 nutzen konnten.

Beim "Besenbinden" in Sülze am 12. Januar 2013 verkauften Bergen LandFrauen Glühwein und Kakao. Die Einnahmen daraus wurden der "Dankeschön-Spende" hinzugefügt und sollen der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde Sülze zufließen.

Dass es ebenso spannend ist, auch in jungen Jahren etwas Außergewöhn-

liches zu wagen, dass vermittelte den Berger LandFrauen die Zimmermeisterin Annika Perlmann aus Lütau beim Frühstück am 9. Februar 2013. Sie war vier Jahre und einen Tag auf der Walz, eine Unternehmung die auch heute noch für eine Frau exotisch anmutet. Zunftordnung, Bekleidung und Rituale der verschiedenen Handwerker, die sich auf den Weg machen, all das brachte Frau Perlmann in ihrer offenen und freundlichen Art den Zuhörerinnen näher, und ihre humorvoll erzählten Reiseerlebnisse hinterließen sicher bei der einen oder anderen LandFrau den Gedanken, dass man so etwas hätte auch gern machen wollen.

Auf der ersten LandFrauen-Versammlung am 17. Januar 2013 referierte Frau Lemme vom Nds. LandFrauenverband Hannover zum Thema „Dem Alter Leben geben“ .

Keiner kann es aufhalten, das „Alter“. Die Falten werden sichtbarer und hier und da zwickt es schon ganz schön. Das sollte aber kein Grund sein, sich „auszuruhen“. Im Gegenteil – Frau Lemme brachte es mit ihren Ausführungen auf den Punkt: Positive Lebenseinstellung, neugierig und offen für Neues sein, Kontakte suchen und pflegen, das zu tun, was man schon immer machen wollte, und natürlich nicht zu vergessen – jeden Tag einmal lächeln.

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